PETA bekräftigt Vorwürfe gegen Fischertag
Die Tierrechtsorganisation PETA hat mit Strafanzeigen gegen die Stadt Memmingen dem Fischertag den Kampf angesagt. Das Heimatfest darf es in der bestehenden Form nicht mehr geben, so PETA-Sprecherin Tanja Breining im rt1-Interview. Das qualvolle Töten von Tieren sei kein Spaß und habe mit Tradition nichts zu tun. PETA wirft den Mitwirkenden unter anderem vor, dass Forellen bei lebendigem Leib ausgenommen worden seien. Dafür gebe es auch Beweise. Die Organisation empfiehlt stattdesssen - wörtlich - einen Fischertag mit Quietsche-Entchen oder anderen leblosen Objekten, aber nicht mit lebenden Tieren. "Die Memminger dürfen gerne große Feste haben und sich wunderbar amüsieren, aber nicht auf Kosten von Tieren, die leiden können", so Breining. Die Kritik der Tierschützer wird von der Stadt zurück gewiesen. Bürgermeisterin Böckh und viele User auf der rt1-Facebook-Seite reagieren auch mit völligem Unverständnis auf den PETA-Vergleich, dass Menschen, die das Töten von Tieren bejubeln, zu Gewalttätern werden könnten. 22.08.2012 |