Prozess um Mord an Syrerin geht dem Ende zu

Der Prozess um den Mord an einer 35-jährigen Syrerin wird voraussichtlich am 24. Januar sein Ende finden. Seit dem 10. September wird vor dem Memminger Landgerichtgegen den Ehemann der Frau und dessen Bruder verhandelt. Beim Prozessauftakt hatte der Ehemann ein Geständnis abgelegt. Er hat aber behauptet, dass er seine Frau nicht toten wollte, sondern im Affekt gehandelt habe.
Sein Bruder hätte ihm nur beim Wegschaffen der Leiche geholfen. Laut Staatsanwaltschaft hatten sie die Frau im August vergangenen Jahres auf ein Grundstück nach Memmingerberg gelockt, sie dort erdrosselt und anschließend in mehreren Metern Tiefe begraben. Die Beweisaufnahme und Zeugenanhörung soll am Freitag abgeschlossen werden. Abschließend wird sich noch der Gutachter zur Schuldfähigkeit der Angeklagten äußern. Die Plädoyers werden – Stand jetzt – am 14. Januar gehalten, das Urteil soll am 24. Januar gesprochen werden.

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2018-12-18T09:51:06+02:00
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