Autobahnraser vor Gericht

Das Memminger Amtsgericht hat einen Autobahnraser zu zehn Monaten Gefängnis auf Bewährung, einer Geldbuße und zwei Jahren Führerscheinentzug verurteilt. Der 47-jährige war im vergangenen Jahr auf der A96 kurz vor Memmingen von der Polizei gestoppt worden, nachdem zuvor mehrere Autofahrer einen Notruf abgesetzt hatten. Den Aussagen zufolge war er mit über 200 Sachen unterwegs, machte gefährliche Überholmanöver, schnitt andere Autos und fuhr immer wieder viel zu dicht auf. Als ihn die Autobahnpolizei stoppte, kamen noch weitere Vergehen zum Vorschein: Sein Auto war nicht zugelassen und hatte falsche Kennzeichen. Zudem hatte der Mann keinen Führerschein – er war ihm schon vor geraumer Zeit abgenommen worden, weil er betrunken am Steuer saß. Und als ihn die Beamten diesmal ins Röhrchen pusten ließen, brachte er es auf über zwei Promille. Sein umfassendes Geständnis bewahrte ihn vor einer härteren Strafe.

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2017-04-13T12:49:21+02:00
HITRADIO RT1 Südschwaben