Bau von Wasserkraftwerken stößt weiter auf Widerstand

Gegen den geplanten Bau von Wasserkraftwerken an der Iller zwischen Memmingen und Illertissen macht sich weiter Widerstand breit. Nun will der CSU-Kreisverband mit dem Neu-Ulmer Vize-Landrat Herbert Pressel an der Spitze die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf hinzuziehen. Scharf soll zu einem Ortstermin an die Iller kommen, damit sie sich selbst ein Bild machen kann – denn für die örtliche CSU steht außer Frage, dass die geplanten Kraftwerke ökologisch keinen Sinn machen. Wie berichtet ist für ein Kraftwerk die Genehmigung erteilt worden. Naturschützer und Fischer haben bereits Klage eingereicht, weil das Vorhaben gegen EU-Recht verstoße. Der Naturraum Iller werde massivst beeinträchtigt, sagen auch die Politiker und wollen die Umweltministerin dazu bewegen, dass der Freistaat seine für den Kraftwerksbau benötigten Grundstücke nicht verkauft. Statt neuer Kraftwerke müsse vielmehr die Illersanierung großräumig weitergeführt werden, um den Fluß wieder zu einem wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu machen.

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2017-02-22T11:16:30+01:00
HITRADIO RT1 Südschwaben