Bayern ruft Katastrophenfall aus

In Bayern gilt ab sofort der Katastophenfall. Das hat Ministerpräsident Markus Söder am Vormittag verkündet:

Das bedeutet: Ab morgen werden alle Bars, Kinos und Schwimmbäder für mindestens zwei Wochen geschlossen. Ab Mittwoch werden dann die Geschäfte des Einzelhandels geschlossen – also zum Beispiel Kleidungs-, Schuh- oder Elektrogeschäfte. Nicht betroffen davon sind Supermärkte, Apotheken, Tankstellen und Banken. Söder wirbt um Verständnis:

In Memmingen schließt die Verwaltung der Stadt den Publikumsverkehr. Wer dringende Termine oder Anliegen hat, soll sich per Telefon oder E-Mail melden. Die Stadt Bad Wörishofen schließt ebenfalls das Rathaus, den Kur- und Tourismusbetrieb, die Stadtwerke und den Betriebshof für den Publikumsverkehr. Auch das Arbeitsamt reduziert persönliche Kontakte – eine Arbeitslosenmeldung kann nun auch telefonisch erfolgen. Aufgrund der Schulschließungen verkehrt auch der Öffentliche Personennahverkehr im Landkreis Unterallgäu wie an Ferientagen.
Nachdem in Bayern der Katastrophenfall ausgerufen wurde, hat der Bayerische Fußballverband hat seinen Spielbetrieb bis zum 19. April komplett eingestellt. Da alle Sportanlagen gesperrt sind, ist auch bis auf weiteres kein Trainingsbetrieb möglich. Der BFV ruft alle Vereine dazu auf, sich strikt an die Vorgaben der Behörden zu halten.

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2020-03-17T22:20:34+02:00
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