Betrugsmasche „Überzahlbetrug“

Mit einem kuriosen Betrugsfall hat es die Buchloer Polizei zu tun. Ausgangspunkt war ein im Internet zum Verkauf angebotener Motorroller. Ein 61-jähriger wollte den Roller für 1.200 Euro verkaufen, ein Interessent meldete sich und bezahlte mit einem Verrechnungsscheck. Der war aber über 4.700 Euro ausgestellt – angeblich weil das überzählige Geld noch für eine Spedition bestimmt sei. Der Mann möge doch die Restsumme abheben und das Geld auf das Konto der Spedition überweisen. Der Rentner hob das Geld auch ab, überwies es aber nirgends hin sondern beglich damit Schulden und kaufte noch Heizöl ein. Wenig später meldete sich seine Bank, teilte mit, dass der Scheck gefälscht war und er das Geld zurückzahlen müsse. Weil der Rentner das nicht konnte, musste er einen Kredit aufnehmen. Der Roller wurde im übrigen nie abgeholt.

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2017-01-26T06:12:37+01:00
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