Wetterfee Bettinas Zukunftstipps

© pixabay.com

 

 

Unsere Wetterfee Bettina ist in dieser Woche in Mission Klimaschutz unterwegs

Sie macht sich sorgen um unsere Erde  -  vor allem nachdem jetzt Klimawandel-Leugner Donald Trump ins weiße Haus einzieht.

Deshalb gibt es in dieser Woche jeden Tag einen neuen Klimatipp.

 

Tipp 1: Die richtige Kosmetik kaufen!

Das klingt erst mal popelig. Aber wenn das viele machen, bewirkt das auf jeden Fall was.

Wusstet ihr, dass Haarspray aus 95 Prozent Treibmittel besteht? Das braucht in der Herstellung unglaublich viel Energie und schädigt die Umwelt. Besser -> Pumpsprays.

Viele Kosmetikartikel enthalten auch das böse "Palmöl". Um die benötigten Palmen anzupflanzen werden unsere Regenwälder wie am Fließband abgeholzt. Hier ist es schwierig Tipps zu geben, welche Marken kein Palmöl verwenden.

Man muss sich bei jedem Produkt einzeln die Inhaltsstoffe angucken. Deswegen kann Bettina nur folgende kostenlose App empfehlen:

Codecheck - Inhaltsstoffe-Check.

Fazit: Da Palmöl in fast jedem zweiten Produkt ist, kann man fast nicht auf alles verzichten. Aber vielleicht bewusster leben und weniger davon kaufen.

Tipp 2: Klimafreundlich essen

Am Besten sind wirklich saisonale, regionale Produkte für unser Klima. Macht auch Sinn. Da braucht es keine langen Flugwege oder beheizte Treibhäuser.

Auch beim Fleisch gibts Unterschiede. Wusstet ihr dass Hühnerfleisch klimafreundlicher ist als Rindfleisch? Die Herstellung von Rindfleisch verursacht auf dem Weg von der Wiese auf den Teller viel CO2 (das schlimme Klimagas). Kühe setzen bei der Verdauung nicht unerhebliche viele Gase frei (vor allem beim Rülpsen).

Auch bei Käse: Da ist es rund 55 mal so viel Treibhausgas wie bei Gemüse. Auch bei der Verarbeitung von Tiefkühlkost entstehen viele Emissionen. Gefrorene Pommes verursachen mehr Klimagase als frische Kartoffeln.

Die WWF Umweltorganisation sagt sogar: „Wenn jeder Bundesbürger nur einmal pro Woche auf Fleisch verzichten würde, könnte das zu einer jährlichen Einsparung von rund neun Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen führen. Das entspricht umgerechnet 75 Milliarden PKW-Kilometern".

Tipp 3: Tauschen!

Mir ist klar geworden, dass man nicht immer alles NEU kaufen muss. Tauschen spart Energie. Es braucht relativ viel unserer Ressourcen, wenn wir Dinge neu produzieren.

Wie cool, dass es sogenannte "Tauschringe" gibt. Zum Beispiel die Maschinenringe in der Region: Landwirte teilen sich da schon seit Langem ihre Geräte.

Oder du kannst auch in vielen Baumärkten im Unterallgäu Werkzeug ausleihen. Von der Bohrmaschine bis zum Dampfstrahler. Einfach nachfragen!

Natürlich gibt´s auch: Klamotten-Tauschringe.
Die ploppen ja gerade im Netz auf wie nix. Wie zum Beispiel "Memminger verschenken oder tauschen" - Find ich toll!

Hier kannst du übrigens checken wie Klima-Fair deine Klamotten sind:
https://www.rankabrand.de/jeans-denim

Tipp 4: Recycling

Ja, ich weiß. Das Wort Recycling hat schon sooooo einen Bart, ist aber immer noch einer der wichtigsten Punkte wenn wir unsere Erde behalten wollen. Keiner will gerne raues, graues Klopapier benutzen. Dabei würde es helfen:-)
Ich wechsel gerade immer ab! Man muss ja nicht gleich alles aus seinem Leben verbannen. Auch weniger davon hilft!

Jeder Deutsche verbraucht über 200 Kilo Papier im Jahr. Dafür wird immer neuer Regenwald abgeholzt. Blöd, dass wir die Bäume brauchen, weil die für uns das CO2 (das so schlecht für unser Klima ist), in den guten Sauerstoff umwandeln.

Was können wir machen?

Recycling Papier ist top. Viele Bezeichnungen wie "Holzfrei" sind aber irreführend. Da sind sehr wohl Bäume aus dem Regenwald drinne. Vertrauen können wir auf das älteste Umwelt-Siegel - der "Blaue Engel" = 100 % aus Altpapier.

Hier findet ihr eine super Auflistung aller Umwelt-Siegel:

http://www.greenpeace-aachen.de/wald/recyclingpapier.php

Tipp 5: Handy

In Deutschland gibt es mehr Handys als Einwohner. Aber warum sind Handy´s schlecht fürs Klima? Es ist vor allem die Masse, die im Umlauf ist.

Und was ist daran so schlimm?

Wir wollen immer mehr Handys - für viele Leute muss es immer das neuste Modell sein. Das Alte hat dann ganz flott ausgedient.
Für die Herstellung von Handys braucht man aber unglaublich viele Rohstoffe, Wasser und Energie.
Zum Beispiel den seltenen Rohstoff Coltan, den es vor allem im Kongo gibt.

Ein Tipp wäre: Lieber hochwertigere Handys und Elektro-Geräte kaufen, die länger halten und sich vielleicht sogar reparieren lassen.
Und den Energiesparmodus einschalten :-)

Ist euch Umweltschutz wichtig?

  • Ja
  • Nein
Abstimmen

Vielen Dank!

  • 72,7%
    Ja
  • 27,3%
    Nein

Sie müssen Cookies akzeptieren, um abstimmen zu können.

Hopla, etwas ist schief gegangen!

Laden Sie die Seite neu und stimmen Sie erneut ab.