Der „Feuerteufel“ steht vor Gericht

Der sogenannte Feuerteufel von Memmingen muss sich heute vor dem Amtsgericht verantworten. Eigenen Aussagen zufolge hatte er zwölf Brände gelegt, um dann als Mitglied der Feuerwehr zu den Löscharbeiten ausrücken zu können. Er war im März auf frischer Tat ertappt worden und hatte auch gleich ein Geständnis abgelegt. Der Mann hat vor allem Mülltonnen angezündet – allerdings geht auch ein sehr gefährlicher Brand auf seine Kosten: Vergangenen August hat er Feuer an einer Gaststätte in Memmingen gelegt. Glücklicherweise wurde niemand ernsthaft verletzt, allerdings entstand Sachschaden in Höhe von rund 140.000 Euro. Als seine Taten aufflogen, sprach Memmingens Stadtbrandrat Raphael Niggl von einem rabenschwarzen Tag in der Geschichte der Memminger Feuerwehr. Auch Oberbürgermeister Manfred Schilder verurteilte die Taten aufs Schärfste. Der 23-jährige ist wegen schwerer Brandstiftung angeklagt und muss mit einer Gefängnisstrafe rechnen.

 

 

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2017-09-21T10:54:02+02:00
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