Der Serienbrandstifter ist Feuerwehrmann

Bei dem 23-jährigen Serienbrandstifter von Memmingen handelt es sich um einen Feuerwehrmann.  Das hat bei Stadtbrandrat Raphael Niggl und Oberbürgermeister Manfred Schilder Bestürzung ausgelöst. Laut Niggl ist es ein rabenschwarzer Tag in der Geschichte der Memminger Feuerwehr – man sei nach den Vorkommnissen in der letzten Zeit sehr selbstkritisch und wachsam gewesen. Die Feuerwehr habe der Polizei verdächtige Wahrnehmungen mitgeteilt und so den Fahndungserfolg unterstützt. Bei Brandstiftungen gibt es bei uns Null-Toleranz, so der Feuerwehrchef. Oberbürgermeister Schilder spricht von einem sehr bedauerlichen Fall, der dem guten Image unserer Feuerwehr in Memmingen schadet. Der 23-jährige mutmaßliche Täter ist am Dienstag auf frischer Tat ertappt worden, als er Mülltonnen angezündet hat. Er hat gestanden, insgesamt 12 Brände gelegt zu haben – den ersten schon vor drei Jahren. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

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2017-03-24T09:03:13+01:00
HITRADIO RT1 Südschwaben