Ehefrau geschlagen und bedroht – Gefängnisstrafe für Asylbewerber

Das Memminger Amtsgericht hat einen 29-jährigen Afghanen zu eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, weil er seine Frau immer wieder geschlagen und bedroht hat. Der Vorwurf der Vergewaltigung konnte ihm allerdings nicht nachgewiesen werden. Keinen Zweifel gab es für das Gericht, dass der Mann in einem Asylbewerberheim in Thannhausen seine Frau ständig geschlagen, eingesperrt und gedemütigt hat. Dass die 23-jährige von ihrem per Zwangsheirat angetrauten Ehemann auch vergewaltigt wurde, blieb offen, weil das Opfer dazu keine Angaben machen wollte. Der Angeklagte selbst hatte sich zu den Vorwürfen erst gar nicht geäußert.
So blieb es bei einer Verurteilung wegen gefährlicher und vorsätzlicher Körperverletzung sowie Nötigung. Von ihrem Martyrium befreit wurde die Frau von Mitbewohnern, die nach einem heftigen Angriff ihres Mannes die Polizei riefen.

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2016-11-11T13:42:46+01:00
HITRADIO RT1 Südschwaben