Entführungs-Prozess: Opfer belastet schweigenden Angeklagten

Im Prozess um einen 37-jährigen Mann, der letztes Jahr in einer Memminger Tiefgarage seine Ex-Freundin überfallen und entführt haben soll, hat gestern das 26-jährige Opfer ausgesagt. Die junge Frau hat die Sicht der Staatsanwaltschaft bestätigt, wonach der Täter seine Ex-Freundin mit vorgehaltener Pistole entführt, gefesselt und geknebelt haben soll. Während er von ihr den PIN-Code für ihr Konto erpressen wollte, drohte er ihr damit, sie zu vergewaltigen. Bereits dabei soll er sie aber schon sexuell missbraucht haben. Auch kamen weitere Indizien ans Tageslicht: So soll der Täter am Tag seiner Festnahme dieselbe Mütze getragen haben wie auf Überwachungskameras vom Tatort zu sehen ist. Und schon vor der Tat soll er einer anderen Freundin gegenüber angekündigt haben, seine Ex-Freundin werde es noch bereuen. Der Täter schweigt zu diesen Vorwürfen. Der Prozess wird heute morgen (9:30 Uhr) fortgesetzt.

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2019-07-31T06:26:45+01:00
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