Freinacht in der Region – Einige Maischerze laufen aus dem Ruder

Die Polizei hat in der Region in der sogenannten „Freinacht“ zum 01. Mai wieder einiges zu tun gehabt. Die meisten Maischerze richteten keinen größeren Schaden an. In Memmingen haben sich Unbekannte aber einen gefährlichen Scherz erlaubt. Sie spannten ein Klebeband quer über die Straße. Ein Autofahrer fuhr dagegen und alarmierte die Polizei. Laut den Beamten hätte das Klebeband für Radfahrer extrem gefährlich werden können. Sie ermitteln deshalb  jetzt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. In Buchloe hat die Freinacht für einen 18-jährigen böse geendet. Der Jugendliche wollte als Maischerz zusammen mit Freunden einen Blumentopf verziehen. Als der Besitzer des Blumentopfes sie ertappte, rannten sie weg. Der 18-Jährige stürzte auf seiner Flucht in einen rund fünf Meter tiefen Graben. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei musste ausrücken, um ihn zu bergen. Durch den Sturz erlitt der junge Mann mehrere Knochenbrüche, er kam ins Krankenhaus. Auf einer Party in Engishausen lief in ohrenbetäubender Lautstärke Musik mit rechtsextremen und volksverhetzenden Texten. Die Polizei hat die Personalien der Anwesenden aufgenommen und die Musikanlage sichergestellt. Das Staatsschutzkommissariat der Kriminalpolizei Memmingen ermittelt. Und in Mindelheim fahndet die Polizei nach einem unbekannten Täter, der bei einem Juwelier in der Maximilianstraße eine Schaufensterscheibe eingeworfen hat. Der Sachschaden liegt bei rund 5000 Euro. Wer etwas gesehen hat, kann sich bei der Mindelheimer Polizei melden.

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2017-05-02T06:55:45+02:00
HITRADIO RT1 Südschwaben