Gewerkschaft fordert mehr Schwarzarbeitkontrollen im Gastrogewerbe

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hat die Kontrollen im Memminger Hotel- und Gastrogewerbe als zu lasch kritisiert. Nicht einmal fünf Prozent der Betriebe seien auf Schwarzarbeit oder Lohn-Prellerei hin überprüft worden. Wie sich aber bei den Ermittlungen ergeben habe, sei die Zahl der Arbeitgeber, die keinen Mindestlohn zahlen, noch immer hoch, heißt es von Gewerkschaftsseite. Kellner, Köche und Co. gingen leer aus. Schwabens NGG-Chef Tim Lubecki nennt die Zahlen gar alarmierend. Die Kontrollen müssten in Memmingen dringend ausgeweitet werden. Je stärker kontrolliert werde, umso größer sei das Risiko für Arbeitgeber, bei Tricksereien erwischt zu werden, so Lubecki. Andernfalls blühe der Schwarzmarkt und dem Staat entgingen Millionen an Steuergeldern.

 

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2017-06-07T14:52:56+02:00
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