Heiler hängt Kindern Steine um den Hals – Eltern scheitern mit Klage

Ein Elternpaar ist mit einer Klage gegen einen selbsternannten Heiler aus dem Landkreis Biberach gescheitert. Sie wollten ihr Geld zurück, weil die Behandlung ihrer Kinder nicht anschlug. Es ging um über 800.000 Euro. Die Eltern hatten sich an den Heiler gewandt, weil sie ihre Kinder nicht schulmedizinisch behandeln lassen wollten. Die beiden Kinder litten an Mukoviszidose, einer schweren Stoffwechselerkrankung. Zwei Jahre lang behandelte der Heiler die Kinder.  Als Behandlungsmethode hängte er ihnen Steine um den Hals. Die Eltern sahen sich von ihm getäuscht, weil er keinen Erfolg hatte. Der Heiler verteidigte seine Methoden. Das Gericht wies jetzt die Klage der Eltern ab – sie seien aus freien Stücken zu dem Heiler gekommen. Dem Beklagten sei keine Straftat nachzuweisen, so das Gericht.

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2017-06-06T06:41:06+02:00
HITRADIO RT1 Südschwaben