IKEA kommt nicht nach Memmingen

Wie Hitradio RT1 erfahren hat, hat der Konzern seine Pläne für ein Möbelhaus mit angeschlossenem Fachmarktzentrum endgültig fallengelassen. Was mit dem bereits von IKEA gekauften Grundstück am Autobahnkreuz passiert, ist noch offen. Oberbürgermeister Manfred Schilder zeigt sich enttäuscht von der Entscheidung und weist auch jegliche Schuld der Stadt zurück. Man habe eine für IKEA getroffen und der Rückzug des Konzerns habe rein strategische Gründe und nichts mit einer vermeintlich zögerlichen Haltung der Stadt Memmingen zu tun. Eine solche habe es nämlich nicht gegeben.

 

Stellungnahme von IKEA:
Seit dem vergangenen Jahr steht fest, dass wir in Deutschland keine neuen Standard-Einrichtungshäuser mehr planen. In den vergangenen Monaten haben wir uns daher intensiv damit beschäftigt, ob sich am Standort Memmingen auch ein flexibleres Modell realisieren lässt.

Konkret haben wir verschiedene Konstellationen geprüft, wie wir das Einrichtungshaus verkleinern und mit erweiterten Lagerflächen zur Auslieferung von Online-Bestellungen kombinieren können. Dabei haben wir jedoch festgestellt, dass für uns keines der geprüften Konzepte auf Dauer wirtschaftlich tragfähig wäre. Aus diesem Grund haben wir entschieden, den Standort nicht weiter zu verfolgen. Diese Entscheidung betrifft sowohl das IKEA Einrichtungshaus als auch die von uns geplanten Fachmärkte.

Wir bedauern, dass sich dieser Schritt nicht vermeiden lässt und wollen nun alle weiteren Details gemeinsam mit der Stadt Memmingen abstimmen, um gemeinsam eine gute Lösung zu finden.