Faschingstreiben in der Region: Polizei zieht positive Bilanz

Am Wochenende hat der Fasching in der Region einen Höhepunkt erreicht. In Legau, Zaisertshofen und Ronsberg haben tausende Narren gefeiert. Bei strahlendem Sonnenschein sind die bunt kostümierten Gruppen am Samstag tanzend durch Legau gezogen. Es gab Konfettiregen und die Narren haben akrobatische Kunststücke aufgeführt. Rund 8000 Faschingsfans haben die Straßen gesäumt. In Zaisertshofen gab es wieder einen kilometerlangen Gaudiwurm. Mehrere tausend Schaulustige – unter ihnen auch Landrat Hans-Joachim Weirather – feierten mit. 78 Faschingswagen, Gruppen und Guggenmusiker zogen durch die Straßen. Und auch in Ronsberg hat der Faschingsumzug gestern viele Besucher angelockt. Nach dem Umzug wurde dort im Festzelt weitergefeiert.

Auch die Polizei ist im Großen und Ganzen mit dem Verlauf der Veranstaltungen zufrieden. Laut der Beamten hat es nur wenige Zwischenfälle gegeben. Unter anderem hat ein 19-jähriger Mindelheimer beim Umzug in Zaisertshofen Polizisten beleidigt. Außerdem hat eine 16-jährige Unterallgäuerin dort einer 21-jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die 21-Jährige versuchte nach hinten auszuweichen und schlug sich dabei den Kopf an einem Absperrgitter an.  Sie musste ins Krankenhaus. In Legau hat ein Mann einem anderen die Nase gebrochen – Er wollte den Mann nicht vor sich an die Bar lassen. Als der sich vorbeidrängelte, schlug er zu.

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2017-02-21T06:38:03+01:00
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