Job-Angebot führt zu Geldwäsche

Die Memminger Staatsanwaltschaft ist einem Fall von Geldwäsche auf die Spur gekommen. Im Zuge von Ermittlungen stieß die Behörde auf einen 40-jährigen, der von Betrügern offenbar als Mittelsmann benutzt wurde. Der Mann hatte auf ein anscheinend seriöses Jobangebot reagiert, das er per E-Mail bekommen hatte. Er sollte Pakete entgegennehmen und diese dann an eine neue Lieferadresse weiterschicken. Der Mann hatte sich nichts weiter dabei gedacht. Die Ermittler eröffneten ihm nun, dass er auf eine Betrügerbande hereingefallen sei. 14 Warenpakete im Wert von 10.000 wurden noch sichergestellt. Ob der gutgläubige Mann sein Honorar am Monatsende erhalten hätte, darf angezweifelt werden. Stattdessen muss er sich wegen Geldwäsche verantworten.

 

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2016-12-22T06:22:12+01:00
HITRADIO RT1 Südschwaben