Landratsamt weist Vorwürfe von SPD-Politiker im Tierskandal zurück

Im Tierquälerei-Skandal weist das Landratsamt Unterallgäu die jüngste Kritik an seinem Vorgehen zurück. Der umweltpolitische Sprecher der SPD im bayerischen Landtag, Florian von Brunn, hatte dem Amt unter anderem vorgeworfen, zu lange nicht ordentlich durchgegriffen zu haben. Das Landratsamt erklärt, alle Tierrechtsverstöße, die sie entdeckt hatten, entsprechend geahndet zu haben – bis hin zu zwei Strafanzeigen. Die meisten Verstöße waren aber nicht vergleichbar mit dem, was die Soko Tierschutz aufgedeckt hat. Das sei auch dem Umstand geschuldet, dass Kontrollen immer nur Momentaufnahmen seien und keine durchgehende Überwachung. Auch den Vorwurf, sich keine Hilfe geholt zu haben, weist das Amt zurück. Man habe sich mehrfach Unterstützung geholt bei Betrieben wo es nötig erschien. Beim Bad Grönenbacher Skandalbetrieb war das allerdings nicht der Fall – bis die belastenden Videoaufnahmen veröffentlicht wurden.

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2019-08-20T13:44:41+01:00
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