Memmingen bleibt bei Klinik-Fusion außen vor

Die Unterallgäuer Kreiskliniken verhandeln mit dem Klinikverbund Kempten-Oberallgäu über eine künftige Zusammenarbeit unter einem Dach. Eigentlich wollte auch die Stadt Memmingen mit ins Boot. Doch für sie ist derzeit kein Platz am Tisch frei. Gebhard Kaiser, Aufsichtsratschef im Klinikverbund, hat die Gesprächsanfrage aus Memmingen erst einmal zurückgewiesen. Die Stadt müsse noch Hausaufgaben machen, sagt Kaiser und wird konkret: Grundvoraussetzung sei, dass das Memminger Klinikum nicht mehr als städtische Abteilung, sondern als eigenes Kommunalunternehmen geführt wird.
Der Stadtrat hat zwar beschlossen, eine solche Änderung in Angriff zu nehmen, wann das der Fall sein wird, ist aber noch offen. Bis dahin ist die Tür noch zu. Die Fusionsgespräche zwischen dem Unter- und dem Oberallgäu sollen indes noch heuer abgeschlossen werden.

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2019-03-05T12:55:33+01:00
HITRADIO RT1 Südschwaben