Messerstecher von Neugablonz muss elf Jahre ins Gefängnis

Der Messerstecher von Neugablonz muss wegen Totschlags für elf Jahre ins Gefängnis. Der 50-jährige hatte im April einen jungen Mann vor einer Bar niedergestochen und dabei tödlich verletzt. Der Fall hatte über das Allgäu hinaus für Schlagzeilen gesorgt: Der betrunkene Mann hatte zunächst mit der Wirtin der Kneipe gestritten, weil er rauchen wollte. Dann legte er sich mit anderen Gästen an, darunter auch dem späteren Opfer. Der Streit eskalierte, der Mann zog ein Messer und stach dem 23-jährigen in die Brust – mit tödlichen Folgen. Das Gericht wertete die Tat als Totschlag und verurteilte den Angeklagten zu elf Jahren Haft. Die Verteidigung hatte auf Freispruch wegen Notwehr plädiert. Nach der Urteilsverkündung applaudierten die Angehörigen und riefen „Danke für die Gerechtigkeit“.

 

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2016-12-21T07:07:48+01:00
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