Mit Absicht in die Leitplanke – wollte 34-jähriger seine Exfreundin töten?

Im Prozess wegen versuchten Totschlags vor dem Memminger Landgericht hat der 34-jährige Angeklagte gestern ein Teilgeständnis abgelegt. Er gab zu, dass er auf der A96 bei Erkheim im vergangenen Juni mit seinem Auto absichtlich in die Leitplanke gerast ist – seine Exfreundin und sich selbst habe er dabei aber nicht umbringen wollen. Der Angeklagte sagte, dass er in dem Moment so wütend gewesen sei, dass er nicht mehr gewusst habe, was er tat. Die Staatsanwaltschaft hält ihm vor, dass er nach einem Streit völlig ausgerastet sei und seinen Wagen mit voller Tötungsabsicht gegen die Leitplanke gesteuert hat. Die Anklage wurde durch Zeugen und verschiedene Sachverständige untermauert. Auch seine Exfreundin beschuldigte den Mann gestern nochmal, dass er sie habe umbringen wollen. Der Prozess geht heute weiter – das Urteil könnte am Nachmittag fallen.

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2018-01-04T08:20:13+01:00
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