Neuerliche Gespräche über Klinik-Fusion

In den seit Jahren diskutierten Zusammenschluss der Unterallgäuer Kreiskliniken mit dem Memminger Klinikum scheint wieder Bewegung zu kommen. Wie die Memminger Zeitung berichtet, hätten bei einem Treffen von Verantwortlichen aus Stadt und Landkreis die Teilnehmer ihre Absicht betont, eine Fusion vorantreiben zu wollen. Ein Experte aus dem Gesundheitsministerium zeigte dabei die Vorteile auf, die ein Zusammenschluss gerade in wirtschaftlicher Hinsicht mit sich bringe. Wie es aus Teilnehmerkreisen heißt, seien aber noch viele offene Fragen zu klären. Etwa welche Leistungen in welchem Krankenhaus angeboten werden sollen. Ziel sei eine bestmögliche Versorgung der Bürger. Der Landtagsabgeordnete Klaus Holetschek, der das Treffen initiiert hat, sieht den angestrebten Zusammenschluss laut Zeitungsbericht auf einem guten Weg. Die Memminger SPD/FDP-Stadtratsfraktion hat die neuerlichen Gespräche über eine Fusion zwar als gut bezeichnet, sieht allerdings noch viel Klärungsbedarf. „Wir würden eine Fusion grundsätzlich begrüßen, aber die Grundlage dafür ist ein tragfähiges medizinisches Konzept – und das fehlt noch“, so Fraktionsvorsitzender Matthias Ressler. Dass es schon sehr bald zu einer Fusion komme, könne er – Stand jetzt – nicht unterschreiben.

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2018-09-28T08:53:46+02:00
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