Polizeigewerkschaft möchte Ausgangsbeschränkung auf den Prüfstand stellen

Die Gewerkschaft der Polizei fordert, die bis zum 10. Mai geltenden Ausgangsbeschränkungen nach diesem Zeitpunkt kritisch zu hinterfragen. Je mehr Bereiche geöffnet werden, desto unmöglicher werde eine Überwachung der Ausgangsbeschränkung durch die Polizei, schreibt die Gewerkschaft in einer Pressemitteilung. Die „triftigen Günde“, die für ein Verlassen der Wohnung nötig sind, würden mit der Lockerung der Regeln zunehmen. Dies würde die Arbeit der Polizei deutlich erschweren. Die Gewerkschaft kritisiert weiter, dass beispielsweise Shoppen erlaubt sei – ein Besuch bei den Eltern im Garten aber als Verstoß gelte, selbst wenn alle Abstands- und Hygiene-Regeln eingehalten werden. Dennoch betont die Gewerkschaft: Die bayerische Staatsregierung habe mit der Einführung der Ausgangsbeschränkung alles richtig gemacht.

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2020-05-05T07:27:26+02:00
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