Prozess um einstigen „Feuerteufel von Bad Wörishofen“ wird fortgesetzt

Vor dem Memminger Amtsgericht geht heute der Prozess gegen einen mutmaßlichen Brandstifter in die nächste Runde.
Dem 40-jährigen wird vorgeworfen, in einem Türkheimer Mehrfamilienhaus in der Waschküche einen Wäschekorb und Plastikmüll angezündet zu haben.
Die bisher vernommenen Zeuge können sich allerdings nur ungenau oder gar nicht an den damaligen Tathergang erinnern, ein Wirt ist sogar überzeugt, dass er den Angeklagten zum Tatzeitpunkt in seiner Gaststätte gesehen hat.
Der Angeklagte schweigt bislang. Er ist allerdings kein unbeschriebenes Blatt: Vor elf Jahren war er als „Feuerteufel von Bad Wörishofen“ zu trauriger Berühmtheit gelangt.
Er wurde für eine ganze Serie von Brandstiftungen damals zu über fünf Jahren Gefängnis verurteilt.

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2017-11-23T08:29:29+01:00
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