Prozess wegen Besitzes kinderpornographischer Dateien gegen Geldbuße eingestellt

Das Memminger Landgericht hat das Verfahren gegen einen Rentner aus dem Landkreis Günzburg wegen Besitzes von kinderpornographischen Fotos gegen eine Geldbuße eingestellt. Der Angeklagte hatte bis zuletzt behauptet, dass ihm die Fotos auf seinem Handy untergeschoben worden seien. Das Gegenteil war nicht zu beweisen. Der Mann sagte, dass er zwei Handys in ein Fachgeschäft gebracht habe, um deren Daten auf ein neues Telefon übertragen zu lassen. Dabei seien ihm die Fotos untergejubelt worden – was wiederum von dem Techniker mit Nachdruck zurückgewiesen wurde. Ein Sachverständiger schloss zwar ebenfalls eine Manipulation aus – wie aber letztlich die Aufnahmen auf das Handy gelangten, war nicht zweifelsfrei zu klären. Am Ende folgte das Gericht dem Antrag der Verteidigung und stellte das Verfahren gegen die Zahlung von 1.500 Euro Geldbuße ein.

 

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2016-12-12T09:23:34+01:00
HITRADIO RT1 Südschwaben