Raubüberfall in Ottobeuren war erfunden – Ladenbesitzer gesteht

Am vergangenen Freitag hat ein Ladenbesitzer in Ottobeuren die Polizei alarmiert, weil er vor seinem Geschäft Opfer eines Raubüberfalls geworden sei. Bei den Ermittlungen der Kripo hat sich nun aber herausgestellt, dass die Tat gar nicht stattgefunden hat. Der 23-jährige hat bei der Polizei angegeben, dass er von einem Unbekannten zu Boden gestoßen worden sei, als er sein Geschäft verließ. Dann hätte er ihm die Tasche mit den Tageseinnahmen weggerissen und sei davongerannt. Bei den Ermittlungen kam aber heraus, dass die Geschichte erfunden war. Letztlich gab der Ladeninhaber zu, die Tat vorgetäuscht zu haben. Die Hintergründe liegen im privaten Bereich. Der Mann erwartet nun nicht nur ein Strafverfahren, möglicherweise muss er auch die Kosten für den Polizeieinsatz zahlen. In die Fahndung waren mehrere Streifenwagen, ein Diensthundeführer und ein Hubschrauber eingebunden.

 

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2018-02-02T13:18:11+01:00
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