Serieneinbrecher verurteilt

Vor dem Memminger Amtsgericht hat sich jetzt ein 43-jähriger Mann verantworten müssen, der immer wieder in Vereinsheime in der ganzen Region eingebrochen ist. Über 40 Vereinsheim-Einbrüche wurden dem Mann vorgeworfen, die er ohne Umschweife einräumte. Geldnot hätten ihn nach dem Verlust seines Arbeitsplatzes zu den Taten getrieben, sagte der Angeklagte. Die Tatorte waren über das halbe Unterallgäu und auch das angrenzende Illertal verstreut. Dabei war der Mann immer mit dem Fahrrad unterwegs, die Beute verstaute er in einem Rucksack. Weil er ein umfassendes Geständnis ablegte, den Schaden begleichen wollte und nun auch wieder eine Arbeitsstelle hat, ließ ihn das Gericht mit einer Bewährungsstrafe davon kommen. Die Staatsanwaltschaft hatte knapp drei Jahre Gefängnis gefordert.

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2016-12-02T13:20:57+01:00
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