Spielsüchtiger beklaut Firma und kriegt Bewährungsstrafe

Ein 52-jähriger Mann hat seine Firma um über 33.000 Euro geprellt und ist nun vom Memminger Amtsgericht dafür zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden.
Der Mann hatte bei einem Unterallgäuer Unternehmen für Hausmeisterdienste gearbeitet und kam durch die längere Erkrankung seiner Chefin in die Position, die es ihm ermöglichte, die Firma auszunehmen. Zum Teil ließ er Kunden ihre Rechnungen direkt an ihn überweisen, zum Teil hob er einfach Geld vom Konto der Firma für sich selbst ab. Erst als die Chefin wiederkam, flog der Betrug auf.
Als Grund gab der Mann seine Glücksspielsucht an, die ihn schon in früheren Jahren zu ähnlichen Delikten verführte.
Da der Mann Familienvater ist und sich nun in Therapie befindet, blieb es noch einmal bei einer Bewährungsstrafe.

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2017-12-06T13:20:25+01:00
HITRADIO RT1 Südschwaben