Staatsanwaltschaft rückt vom Vorwurf des versuchten Mordes ab

Im Prozess um einen lebensbedrohlichen Messerangriff bei einem Einbruch vor dem Memminger Landgericht ist die Staatsanwaltschaft vom Vorwurf des versuchten Mordes abgerückt. Die Staatsanwältin hat eine Jugendstrafe von sechs Jahren und zehn Monaten für den 21 Jahre alten Angeklagten gefordert. Sie wertete den Angriff nur noch als gefährliche Körperverletzung und schweren räuberischen Diebstahl. Der Verteidiger des 21-jährigen forderte maximal vier Jahre Jugendstrafe. Der Angeklagte hat bereits gestanden, dass er in Kötz in ein Haus eingebrochen ist und den Bewohner mit einem Messer niedergestochen hat. Die Anwältin des verletzten Hausbewohners, der in dem Prozess Nebenkläger ist, hielt am Vorwurf des versuchten Mordes fest. Sie nannte aber keinen konkreten Strafantrag.

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2017-02-09T13:01:50+01:00
HITRADIO RT1 Südschwaben