Streit in Asylbewerberunterkunft – Finger muss amputiert werden

In einer Asylbewerberunterkunft im westlichen Landkreis Unterallgäu ist es zwischen zwei Bewohnern schon seit geraumer Zeit immer wieder zu Streitigkeiten gekommen.
Jetzt eskalierte die Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern im Alter von 21 und 26 Jahren.
Begonnen hatten die Zwistigkeiten im vergangenen November.
Der 26-jährige hatte den jüngeren Mitbewohner so sehr provoziert, dass ihm dieser kurzerhand in den Finger biss.
Mit Folgen: Denn die Verletzung war so schwer, dass der Finger amputiert werden musste.
Aus Angst vor seinem Kontrahenten nannte er einen häuslichen Unfall als Verletzungsgrund.
Als er jetzt von ihm mit einem Messer bedroht wurde, vertraute er sich aber dem Helferkreis an, der wiederum die Polizei einschaltete.
Die ermittelt nun wegen schwerer Körperverletzung.

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2017-02-15T07:02:42+01:00
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