Tag Archiv: Geldwäsche

Aus Liebe zum Geldwäscher

Krumbach | 16.10.2019: Er hatte auf die große Liebe gehofft, aber am Ende stand er wegen Geldwäsche vor Gericht. Ein 62-jähriger Krumbacher war auf einem Datingportal auf eine Frau hereingefallen, die sich als attraktive blonde Russin ausgab. Sie wickelte ihn dermaßen um den Finger, dass er sich bereit erklärte, für sie Pakete in deren Heimat weiterzuleiten. Was er nicht wusste: In den Paketen waren Kleidungsstücke und Schuhe, die online mit abgefischten Kundendaten bestellt, aber nicht bezahlt und an seine Adresse geschickt wurden. Als die Polizei vor seiner Tür stand, wurden ihm die Augen geöffnet – zu spät, denn laut Gesetz hatte er sich der Geldwäsche schuldig gemacht. Dafür wurde er zu 1.400 Euro Strafe verurteilt.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/aus-liebe-zum-geldwaescher-54418/
2019-10-16T06:57:21+01:00
HITRADIO RT1 Südschwaben

3500 € für 4 Stunden Arbeitswoche – Prozess wegen Geldwäsche

Thannhausen | 19.01.2017: Ein 56-jähriger Mann aus Thannhausen muss sich nächste Woche vor dem Günzburger Amtsgericht wegen Geldwäsche verantworten. Er war auf ein dubioses Jobangebot eingegangen.
Der Mann hat im April vergangenen Jahres per E-Mail ein angebliches Jobangebot bekommen.
Er sollte im Monat 3500 Euro verdienen – Und das bei nur 4 Stunden Arbeitszeit wöchentlich.
Der Mann bekam Geld auf sein Konto überwiesen, das sollte er dann abheben und ins Ausland weiterüberweisen.
Das Geld stammte aber aus einem Betrug via Online-Banking.
Der Thannhauser ist deshalb jetzt wegen Geldwäsche angeklagt.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/3500-e-fuer-4-stunden-arbeitswoche-prozess-wegen-geldwaesche-6044/
2017-01-19T12:24:41+01:00
HITRADIO RT1 Südschwaben

Job-Angebot führt zu Geldwäsche

Memmingen | 22.12.2016:

Die Memminger Staatsanwaltschaft ist einem Fall von Geldwäsche auf die Spur gekommen. Im Zuge von Ermittlungen stieß die Behörde auf einen 40-jährigen, der von Betrügern offenbar als Mittelsmann benutzt wurde. Der Mann hatte auf ein anscheinend seriöses Jobangebot reagiert, das er per E-Mail bekommen hatte. Er sollte Pakete entgegennehmen und diese dann an eine neue Lieferadresse weiterschicken. Der Mann hatte sich nichts weiter dabei gedacht. Die Ermittler eröffneten ihm nun, dass er auf eine Betrügerbande hereingefallen sei. 14 Warenpakete im Wert von 10.000 wurden noch sichergestellt. Ob der gutgläubige Mann sein Honorar am Monatsende erhalten hätte, darf angezweifelt werden. Stattdessen muss er sich wegen Geldwäsche verantworten.

 

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https://www.rt1-suedschwaben.de/job-angebot-fuehrt-zu-geldwaesche-5019/
2016-12-22T06:22:12+01:00
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