Tag Archiv: Gericht

Gefängnisausbrecher von Memmingen wegen Raubüberfall vor Gericht

Memmingen | 13.09.2019: Ab heute steht einer der Memminger Gefängnisausbrecher vor dem Memminger Landgericht. Es geht allerdings nicht um seinen Ausbruch, sondern um einen schweren Raubüberfall. Über sechs Jahre nach der Tat sitzen der 36-jährige Ausbrecher und vier weitere Männer aus dem Raum Hanau/Darmstadt auf der Anklagebank. Sie sollen in Vöhringen einen Uhrenhändler in seinem Wohnhaus überfallen haben. Zwei Täter sind dafür nachts in das Haus eingebrochen, haben den Uhrenhändler und seine Frau mit Waffen bedroht und mit Klebeband gefesselt. Dann haben sie den Tresor öffnen lassen und 80 Uhren im Wert von 536.000 Euro und fast 150.000 Euro Bargeld mitgenommen. Ein Urteil soll Mitte Oktober fallen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/gefaengnisausbrecher-von-memmingen-wegen-raubueberfall-vor-gericht-52676/
2019-09-13T09:08:15+02:00
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80-jähriger Autokratzer vor Gericht

Memmingen/Mindelheim | 05.09.2019: Mal schnell vor einem Geschäft geparkt und schon zwei riesige Kratzer im Auto. Ein 80-jähriger Ladenbesitzer aus Mindelheim war so genervt von der Baustelle vor seiner Tür, dass er das Auto eines Malers mit seinem Schlüssel zerkratzte. Vor Gericht stritt er die Sachbeschädigung jedoch mehrfach ab. Er sei nur an dem Auto vorbeigelaufen, um die Baustelle zu beobachten. Im Endeffekt konnte er sich aber aus der Tat nicht herausreden, da er von einem anderen Maler dabei erwischt worden ist. Nach mehreren Prozessen muss der 80-jährige schließlich 2400 Euro Strafe plus Verfahrenskosten zahlen. Bei einem Geständnis wäre es auch schon mit 450 Euro getan gewesen. Der Verurteilte verkündete gleich im Anschluss, dass er seine Unschuld schon noch beweisen wird.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/80-jaehriger-autokratzer-vor-gericht-52441/
2019-09-05T06:43:12+02:00
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Unterallgäuerin will Polizist beißen – Bewährungsstrafe

Memmingen | Unterallgäu | 23.08.2019: Drohungen, Beleidigungen, Widerstand gegen die Polizei – eine 37-jährige Unterallgäuerin ist so sehr ausgeflippt, dass sie jetzt sogar vom Memminger Amtsgericht zu einem halben Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden ist. Die Frau hatte einen Brief vom Ordnungsamt bekommen und in der Wohnung ihrer Mutter im Unterallgäu damit gedroht, deshalb mit einem Messer ins Landratsamt zu laufen. Die alarmierte Polizei wurde dann vor Ort auf´s übelste beschimpft. Als die Polizei in die Wohnung eindrang, wehrte sich die Frau mit Händen und Füßen – und versuchte sogar zuzubeißen. Ihre Bewährungszeit ist auf drei Jahre angesetzt – laut Gericht soll die 37-jährige diese Zeit nutzen, um mit einem Bewährungshelfer Ordnung in ihr Leben zu bringen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/unterallgaeuerin-will-polizist-beissen-bewaehrungsstrafe-52026/
2019-08-23T09:28:36+02:00
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Staatsanwalt fordert lebenslänglich

Kaufbeuren/Kempten | 07.08.2019: „Es war ohne Zweifel Mord“ – das sagte der Staatsanwalt in seinem Schlussplädoyer im Mordprozess gegen einen 22-jährigen Mann aus Kaufbeuren. Er soll sein acht Monate altes Baby brutal umgebracht haben. Die Staatsanwaltschaft fordert demnach eine lebenslange Haftstrafe und eine Unterbringung in einer Entziehungsklinik. Die Verteidigung wird heute ihr Plädoyer halten – im Anschluss soll das Urteil fallen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/staatsanwalt-fordert-lebenslaenglich-51390/
2019-08-07T08:09:46+02:00
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Kaufsüchtiger bekommt Bewährungsstrafe

Krumbach/Günzburg | 18.06.2019: Seine Kaufsucht hätte einen 31-jährigen Mann aus Krumbach fast ins Gefängnis gebracht. Der bereits vorbestrafte Mann hat mehrfach Waren im Internet unter falschem Namen bestellt. Dafür hatte er entweder den Namen einer verstorbenen Nachbarin oder die in der Nähe wohnenden Verwandten als Besteller angegeben. Im Kaufrausch hatte er zum Beispielt eine Kreissäge, einen Kaminofen oder eine Nähmaschine bestellt. Insgesamt 17 mal soll er zwischen Herbst 2016 und Februar 2018 diese Betrugsmasche abgezogen haben. Vom Günzburger Amtsgericht wurde er jetzt zu einem Jahr und zwei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/kaufsuechtiger-bekommt-bewaehrungsstrafe-48823/
2019-06-18T07:33:18+02:00
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Totschlag nach Trinkgelage – Prozess in Bad Wörishofen wird fortgesetzt

Bad Wörishofen | 06.06.2019: Heute wird vor dem Memminger Landgericht der Prozess gegen drei Männer wegen gemeinschaftlichen Totschlags fortgesetzt. Sie sollen im vergangenen September in Bad Wörishofen einen 46-jährigen nach einem Trinkgelage zu Tode geprügelt haben. Am ersten Verhandlungstag hüllten sich die Angeklagten in Schweigen. Die Ex-Freundin eines Angeklagten hat mit ihren Aussagen das Trio aber nicht ins beste Licht gerückt. Offenbar war es zwischen den Angeklagten und dem Opfer schon mal zu einer brutalen Auseinandersetzung gekommen. Nach ihren Aussagen zu schließen, waren die Angeklagten durchaus zu einem Totschlag fähig. Bewiesen ist aber nichts, heute werden weitere Zeugen gehört. Bis Mitte Juli sind nochmals vier Verhandlungstage angesetzt, 50 Zeugen sind insgesamt geladen, dazu mehrere Sachverständige.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/totschlag-nach-trinkgelage-prozess-in-bad-woerishofen-wird-fortgesetzt-47697/
2019-06-06T08:36:45+02:00
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Mann zieht sich vor Kindern aus – Gefängnis

Krumbach | 10.04.2019: Im Krumbacher Stadtpark hat sich im vergangenen Sommer ein 23-jähriger Mann fast komplett ausgezogen und vor drei 13-jährigen Mädchen an seinem Glied herumgespielt. Dafür stand er jetzt vor Gericht. Die Frage ist: Hat es sich bei dieser Tat um einen sexuellen Missbrauch gehandelt oder nicht? Für die Staatsanwaltschaft lautet die Antwort – Ja. Sie fordert zehn Monate Haft auf Bewährung. Der Verteidiger sieht das anders: Laut ihm gebe es keinen Beweis für eine sexuelle Handlung, deshalb sei eine Geldstrafe wegen Exhibitionismus ausreichend. Auf diese Forderung lässt sich das Gericht allerdings nicht ein. Zwar sei der sexuelle Missbrauch nicht nachweisbar, aber weil er sein Glied offen gezeigt hat, wird er dennoch zu vier Monaten Haft verurteilt.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/mann-zieht-sich-vor-kindern-aus-gefaengnis-45293/
2019-04-10T07:12:07+02:00
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„Oma Ingrid“ erneut vor Gericht

Bad Wörishofen/Memmingen | 08.04.2019: „Klau-Oma Ingrid“ aus Bad Wörishofen steht schon wieder vor Gericht. Morgen geht’s vor dem Memminger Landgericht um die Frage, ob und wie lange die 85-jährige ins Gefängnis muss. Im Jahr 2017 saß sie bereits wegen mehreren Ladendiebstählen für zwei Monate im Gefängnis – vor rund einem Jahr hat sie aber erneut Kosmetikartikel, Sahnesteif und Haarklammern im Wert von rund 17 Euro geklaut. Dafür ist sie vom Amtsgericht zu vier Monaten Haft verurteilt worden. Gegen dieses Urteil haben aber sowohl Staatsanwaltschaft, als auch Verteidigung Berufung eingelegt. Wie der Prozess ausgeht, ist völlig offen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/oma-ingrid-erneut-vor-gericht-45240/
2019-04-08T12:16:16+02:00
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Mit 120 km/h durch Bad Wörishofen – Bewährungsstrafe

Bad Wörishofen | 07.03.2019: Mit 120 Stundenkilometern ist ein junger Mann letztes Jahr auf der Flucht vor der Polizei durch Bad Wörishofen gerast. Jetzt ist er dafür vor Gericht zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Und das, obwohl er sich reichlich viel hat zu Schulden kommen lassen: Fahren ohne Führerschein, Verkehrsgefährdung, Unfallflucht, Urkundenfälschung – und Drogen waren auch noch mit im Spiel. Obendrein stand er während seiner Wahnsinnsfahrt unter Bewährung und ist einschlägig vorbestraft. Trotz allem kommt er noch einmal mit einem Jahr Gefängnis auf Bewährung davon. Grund dafür ist sein umfangreiches Geständnis und weil er gerade seine Gesellenprüfung ablegt.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/mit-120-km-h-durch-bad-woerishofen-bewaehrungsstrafe-43614/
2019-03-07T09:37:08+02:00
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Ausraster beim Fußball vor Gericht

Krumbach | 26.02.2019: Das Fußballspiel zwischen der DJK Breitenthal und Türkyemspor Krumbach im Oktober vergangenen Jahres hatte jetzt noch ein Nachspiel vor Gericht. Ein Ordner soll einem Spieler der gegnerischen Mannschaft einen Faustschlag verpasst haben und musste sich deshalb wegen Körperverletzung verantworten. So ganz genau war der Vorfall aber nicht mehr aufzuarbeiten. Täter und Opfer hatten jeweils ihre eigene Version erzählt, Zeugenaussagen belasteten jedoch den 24-jährigen Angeklagten. Am Ende entschuldigte er sich und daraufhin stellte der Richter das Verfahren gegen Zahlung von 1.000 Euro Schmerzensgeld ein.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/ausraster-beim-fussball-vor-gericht-41763/
2019-02-26T07:10:47+02:00
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