Tag Archiv: Kindesmisshandlung

Prozess Kindesmisshandlung – Wer sagt die Wahrheit?

Memmingen | 23.10.2019: Schwere Vorwürfe gegen einen 40-jährigen Mann aus dem Unterallgäu. Weil er seine Stieftochter jahrelang schwer misshandelt haben soll, steht er aktuell vor dem Memminger Amtsgericht. Aber das Gericht hat Zweifel – Es gibt nämlich keine Beweise für die Taten, außer die Tagebucheinträge der Stieftochter. Der Angeklagte sagte, er habe noch nie ein Kind geschlagen. Die 20-jährige Stieftochter konnte sich in ihrer Aussage an viele Taten nicht mehr genau erinnern und vermischte einige Taten miteinander. Laut einem Gutachten leidet sie unter Gedächtnisstörungen. Das Gericht hat die Verhandlung deshalb ausgesetzt und ein abschließendes psychologisches Gutachten in Auftrag gegeben.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/prozess-kindesmisshandlung-wer-sagt-die-wahrheit-54690/
2019-10-23T06:38:57+01:00
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Noch kein Urteil im Fall schwerer Kindesmisshandlung

Memmingen/Bad Wörishofen | 05.07.2018: Im Prozess gegen einen 37-jährigen Mann wegen Kindesmisshandlung vor dem Memminger Landgericht konnte gestern noch kein Urteil gesprochen worden. Weil ein Zeuge nicht erschien, musste für den 13. Juli ein weiterer Verhandlungstermin angesetzt werden. Dann wird auch ein Schuldspruch erwartet. Der Angeklagte aus Bad Wörishofen hatte bereits zum Prozessauftakt ein Geständnis abgelegt. Weil seine sechs Monate alte Tochter nicht einschlafen wollte, hatte er sie so heftig geschüttelt, dass sie sich irreparable Gehirnschädigungen zuzog. Er könne die Tat bis heute nachvollziehen, sagte er unter Tränen. Laut dem medizinischen Gutachten werde das schwerstbehinderte Mädchen wohl kaum das Erwachsenenalter erreichen. Dem Mann drohen bis zu zehn Jahren Gefängnis.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/noch-kein-urteil-im-fall-schwerer-kindesmisshandlung-32939/
2018-07-05T07:57:41+01:00
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Prozess Kindesmisshandlung: Geständnis über Anwalt

Memmingen | 27.06.2018: Im Prozess gegen den 37-jährigen Mann wegen Kindesmisshandlung vor dem Memminger Landgericht hat sich der Angeklagte am ersten Verhandlungstag noch nicht näher zu den Tatvorwürfen geäußert.
Er ließ lediglich ein Geständnis über seinen Anwalt verlesen. Als der Verteidiger die Ereignisse schildert, bricht der Angeklagte in Tränen aus. Das alles habe er nicht gewollt. Weil seine sechs Monate alte Tochter nicht einschlafen wollte, hatte er sie so lange geschüttelt , bis sie still war. Tatsächlich hatte das Kind eine Hirnblutung und wird deshalb ihr Leben lang geistig und körperlich schwerst behindert, sprich ein Pflegefall sein. Der Anwalt sprach aber auch davon, dass sein Mandat mit dem Kind völlig überfordert gewesen sei, zumal er auch Alkoholiker ist. An den nächsten Prozesstagen werden Zeugen und Gutachter gehört, ein Urteil ist für den 4. Juli vorgesehen. Dem Angeklagten drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/prozess-kindesmisshandlung-gestaendnis-ueber-anwalt-32694/
2018-06-27T07:47:48+01:00
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Prozess wegen Kindesmisshandlung vor Memminger Landgericht

Memmingen/Bad Wörishofen | 26.06.2018: Vor dem Memminger Landgericht beginnt heute ein Prozess gegen einen 37-jährigen Mann wegen Kindesmisshandlung. Er soll seine sechs Monate alte Tochter so heftig geschüttelt haben, dass sie sich irreparable Gehirnschädigungen zuzog. Wie es in der Anklageschrift heißt, war der Mann mit seinem Kind zu Besuch bei Verwandten in Bad Wörishofen, wo er auch übernachtete. Als die Kleine aufwachte, zu schreien begann und sich nicht beruhigen ließ, habe er sie aus dem Bett genommen und sie mehrfach so lange geschüttelt, bis sie still war. Dann soll er das nicht mehr ansprechbare kleine Mädchen zurück ins Bett und sich selbst schlafen gelegt haben. Als das Kind am nächsten Morgen nicht mehr reagierte, wurde der Notarzt gerufen. Im Krankenhaus wurde dann festgestellt, dass es vollständig erblindet ist und aufgrund der Gehirnschädigungen ein Leben lang schwerstbehindert sein wird. Der Prozess ist vorerst auf vier Verhandlungstage festgesetzt.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/prozess-wegen-kindesmisshandlung-vor-memminger-landgericht-32650/
2018-06-26T05:48:48+01:00
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Zweijähriger schwer verletzt – Vater muss ins Gefängnis

Landkreis Günzburg | 07.03.2017: Ein Mann aus dem Raum Krumbach hat sich jetzt wegen Kindesmisshandlung vor Gericht verantworten müssen. Der 25-Jährige soll im November vergangenen Jahres seinen kleinen Sohn übel misshandelt haben. Als der Zweijährige schrie und quengelte, hat der Mann ihn laut Staatsanwaltschaft so fest gedrückt, dass drei Rippen brachen. Außerdem erlitt der Bub eine Gehirnblutung und einen Oberschenkelbruch. Der Angeklagte hat behauptet, dass er nichts gemacht habe. Sein Anwalt forderte eine Geldstrafe, weil die Beweise für eine Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung nicht ausreichen würden. Das Gericht sah es aufgrund der Zeugenaussagen und der medizinischen Befunde aber als erwiesen an, dass der Mann seinen Sohn misshandelt hat. Er muss für ein Jahr und drei Monate in Haft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/zweijaehriger-erleidet-schwere-verletzungen-vater-muss-ins-gefaengnis-8848/
2017-03-07T13:30:46+01:00
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