Tag Archiv: Landgericht

 

2 Tiefkühlpizzen und 2 Flaschen Bier erpresst

Memmingen | 09.07.2019: Vor dem Memminger Landgericht startet heute der Prozess gegen einen 21-Somalier. Er ist wegen schwerer räuberischer Erpressung angeklagt. Im Februar diesen Jahres soll er einen anderen Mann in dessen Wohnung in Memmingen mit einem Fleischermesser bedroht und Geld gefordert haben. Er soll gedroht haben, ihn umzubringen, falls er das nicht tun würde. Nachdem er 20 Euro bekommen hatte, forderte er weitere Wertgegenstände. Unter anderem: Zwei Tiefkühlpizzen und zwei Flaschen Bier. Der Täter hat dann noch weitere Gegenstände im Wert von rund 100 Euro mitgehen lassen. Bei seiner Vernehmung hat er die Tat zugegeben.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/2-tiefkuehlpizzen-und-2-flaschen-bier-erpresst-49665/
2019-07-09T06:34:34+02:00
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Urteil im Mordprozess: Lebenslänglich für Brüderpaar

Memmingen | 24.01.2019: Im Mordprozess um den Tod einer 35-jährigen Syrerin ist am Memminger Landgericht das Urteil gefällt worden. Die beiden Angeklagten, der Ehemann und dessen Bruder, müssen lebenslänglich ins Gefängnis. Für das Gericht ist klar, dass die beiden die Frau gemeinsam im August 2017 in Memmingerberg ermordet und vergraben haben. Der Schwager der Ermordeten wurde wegen der besonderen Schwere der Schuld zusätzlich zu anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Staatsanwalt Sebastian Murer hält das Urteil für angemessen:

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig – die Verteidigung hat angekündigt, in Revision zu gehen. Verteidiger Alexander Chasklowicz:

Auch der Verteidiger des Ehemanns, der die Tat gestanden hatte, will in Revision gehen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/urteil-im-mordprozess-faellt-heute-40100/
2019-01-24T13:43:34+02:00
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Vergewaltigungsprozess wird verlängert

Memmingen | 23.01.2019: Der Prozess um eine Vergewaltigung in Memmingerberg geht in die Verlängerung. Das Memminger Landgericht hat einen weiteren Fortsetzungstermin angesetzt. Zwar hat der 23-jährige Gambier die ihm zur Last gelegten Taten zugegeben, aber sie müssen alle noch beweistechnisch aufgearbeitet werden. Der Fall der Vergewaltigung einer jungen Frau im Juli vergangenen Jahres scheint indes klar zu sein. Der Angeklagte hatte die Frau, als sie frühmorgens auf dem Weg zur Arbeit war, abgefangen und sie missbraucht. Die Spuren und Beweise sind eindeutig. Abgehandelt werden muss noch ein weiterer Fall von sexueller Belästigung. Das wird heute geschehen. Ein Urteil soll am 8. Februar gesprochen werden.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/vergewaltigungsprozess-wird-verlaengert-40039/
2019-01-23T06:33:04+02:00
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Vergewaltigung in Memmingerberg: Prozess beginnt morgen

Memmingen | 21.01.2019: Im Juli 2018 soll ein 23 Jahre alter Gambier eine 21-Jährige in Memmingerberg vergewaltigt haben. Morgen beginnt der Prozess am Memminger Landgericht. Der Mann soll die Frau am frühen Morgen auf dem Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad abgefangen und vergewaltigt haben. Der Angeklagte bestreitet diesen Vorwurf. Allerdings ist er schon am Tag vor der Tat negativ aufgefallen. Er soll betrunken ein Auto zerkratzt haben und eine andere Frau sexuell belästigt haben. Der Prozess ist auf zwei Verhandlungstage angesetzt. Am Mittwoch soll das Urteil fallen. Bei einer Verurteilung drohen dem Mann mindestens zwei Jahre Gefängnis.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/vergewaltigung-in-memmingerberg-prozess-beginnt-morgen-39946/
2019-01-21T11:28:17+02:00
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Prozessbeginn: Mord an Syrerin

Memmingen | 10.09.2018: Heute beginnt vor dem Memminger Landgericht einer der größten Prozesse des Jahres. Verhandelt wird der Mord an einer 35-jährigen Syrerin. Angeklagt sind der Ehemann und dessen Bruder wegen gemeinschaftlichen Mordes. Die Männer wollten nicht hinnehmen, dass sich die dreifache Mutter mit ihren Kindern von der Familie trennt. Die beiden haben die Frau im August vergangenen Jahres auf ein Grundstück nach Memmingerberg gelockt, sie dort erdrosselt und anschließend in mehreren Metern Tiefe begraben. Laut Staatsanwaltschaft haben die beiden Angeklagten die Tat bisher nicht gestanden. Der Prozess ist bis Ende Dezember auf 28 Verhandlungstage angesetzt.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/prozessbeginn-mord-an-syrerin-35367/
2018-09-10T06:59:29+02:00
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Krumbacher Schläger wegen Körperverletzung verurteilt

Krumbach/Memmingen | 07.05.2018:

Im Prozess gegen fünf Angeklagte aus dem Raum Krumbach ist das Memminger Landgericht vom Vorwurf des versuchten Mordes abgerückt. Die beiden Haupttäter wurden nur wegen vorsätzlicher Körperverletzung schuldig gesprochen. Vier Jahre beziehungsweise drei Jahre und 10 Monate müssen die beiden jungen Männer ins Gefängnis. Die Hintergründe der Tat wurden nicht gänzlich geklärt, weil sich keiner der Angeklagten mehr so richtig an die Tat erinnern konnte oder wollte. Vermutlich wegen Geldschulden wurde das 25-jährige Opfer am Krumbacher Freibad in einen Hinterhalt gelockt und von den beiden brutal zusammengeschlagen. Die anderen drei Angeklagten spielten nur eine Nebenrolle und kamen mit Bewährungsstrafen davon.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/krumbacher-schlaeger-wegen-koerperverletzung-verurteilt-30793/
2018-05-07T06:29:54+02:00
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Tritte und Schläge gegen den Kopf – Prozess wegen versuchten Mordes beginnt

Krumbach | 27.04.2018: Fünf junge Männer und Frauen müssen sich ab heute am Memminger Landgericht wegen versuchten Mordes verantworten. Die Gewalttat nahe des Krumbacher Freibads hatte vergangenen Herbst für Entsetzen gesorgt. Die Angeklagten sollen einen 25-Jährigen nachts in einen Hinterhalt gelockt haben. Dann sollen sie ihn brutal verprügelt haben. Sogar als der Mann ohnmächtig zu Boden ging, soll ihm einer der Täter weiter gegen den Kopf und ins Gesicht getreten haben. Der 25-jährige erlitt schwere Kopfverletzungen. Die Täter und das Opfer kannten sich. Der Tat vorausgegangen war wohl ein Streit um Geld.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/tritte-und-schlaege-gegen-den-kopf-prozess-wegen-versuchten-mordes-beginnt-30619/
2018-04-27T08:38:57+02:00
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Wegen Volksverhetzung: Boss von Neonazi-Plattenlabel wieder vor Gericht

Wolfertschwenden | 24.04.2018: Vor dem Memminger Landgericht geht heute der Prozess um den Betreiber eines Neonazi-Plattenlabels aus Wolfertschwenden weiter. Dem Unterallgäuer wird unter anderem volksverhetzende Propaganda vorgeworfen. Auf einigen CDs, die sein Plattenlabel vertreibt, wird zum Mord an Homosexuellen oder Juden aufgerufen, außerdem werden Verbrechen der Nazis verherrlicht. Der Angeklagte soll Mitglied der rechtsextremen Gruppe „Voice of Anger“ sein. Er war schon vergangenes Jahr unter anderem wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe verurteilt worden – dagegen hatten aber sowohl sein Verteidiger als auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/wegen-volksverhetzung-boss-von-neonazi-plattenlabel-wieder-vor-gericht-30537/
2018-04-24T06:12:59+02:00
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Mit Absicht in die Leitplanke gerast – Haftstrafe für 34-jährigen

Memmingen/Erkheim | 05.01.2018: Ein 34-jähriger ist gestern vom Memminger Landgericht wegen versuchten Totschlags verurteilt worden. Der Mann muss für drei Jahre und zehn Monate ins Gefängnis. Er war mit seiner Ex-Freundin vergangenen Juni im Auto auf der A96 unterwegs, als er plötzlich bei Erkheim mit knapp 160 Stundenkilometern absichtlich in die Leitplanke gerast war. Laut Gericht hat er damit den Tod der Frau billigend in Kauf genommen. Bei dem Unfall waren beide verletzt worden. Sie hatten vorher gestritten und der Mann hatte aus Wut das Lenkrad herumgerissen. Der 34-jährige hatte vor Gericht gestanden, dass er mit Absicht in die Leitplanke gekracht war – er bestritt aber, dass er die Frau umbringen wollte. Seine Verteidiger wollen Revision einlegen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/mit-absicht-in-die-leitplanke-gerast-haftstrafe-fuer-34-jaehrigen-24733/
2018-01-05T06:20:10+02:00
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Mit Absicht in die Leitplanke – wollte 34-jähriger seine Exfreundin töten?

Memmingen | 04.01.2018: Im Prozess wegen versuchten Totschlags vor dem Memminger Landgericht hat der 34-jährige Angeklagte gestern ein Teilgeständnis abgelegt. Er gab zu, dass er auf der A96 bei Erkheim im vergangenen Juni mit seinem Auto absichtlich in die Leitplanke gerast ist – seine Exfreundin und sich selbst habe er dabei aber nicht umbringen wollen. Der Angeklagte sagte, dass er in dem Moment so wütend gewesen sei, dass er nicht mehr gewusst habe, was er tat. Die Staatsanwaltschaft hält ihm vor, dass er nach einem Streit völlig ausgerastet sei und seinen Wagen mit voller Tötungsabsicht gegen die Leitplanke gesteuert hat. Die Anklage wurde durch Zeugen und verschiedene Sachverständige untermauert. Auch seine Exfreundin beschuldigte den Mann gestern nochmal, dass er sie habe umbringen wollen. Der Prozess geht heute weiter – das Urteil könnte am Nachmittag fallen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/mit-absicht-in-die-leitplanke-wollte-er-seine-exfreundin-toeten-24696/
2018-01-04T08:20:13+02:00
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