Tag Archiv: Neonazi

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Wegen Volksverhetzung: Boss von Neonazi-Plattenlabel wieder vor Gericht

Wolfertschwenden | 24.04.2018: Vor dem Memminger Landgericht geht heute der Prozess um den Betreiber eines Neonazi-Plattenlabels aus Wolfertschwenden weiter. Dem Unterallgäuer wird unter anderem volksverhetzende Propaganda vorgeworfen. Auf einigen CDs, die sein Plattenlabel vertreibt, wird zum Mord an Homosexuellen oder Juden aufgerufen, außerdem werden Verbrechen der Nazis verherrlicht. Der Angeklagte soll Mitglied der rechtsextremen Gruppe „Voice of Anger“ sein. Er war schon vergangenes Jahr unter anderem wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe verurteilt worden – dagegen hatten aber sowohl sein Verteidiger als auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/wegen-volksverhetzung-boss-von-neonazi-plattenlabel-wieder-vor-gericht-30537/
2018-04-24T06:12:59+01:00
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Demo gegen Neonazis und Rassismus

Memmingen | 20.04.2018: In Memmingen findet morgen ab 14 Uhr eine Demo gegen Rechts statt. Unter dem Motto „Memmingen sieht rot!“ wollen die Veranstalter vom Bündnis „Links im Allgäu“ auch an einen Vorfall vor zehn Jahren erinnern. Im April 2008 ist in Memmingen der 40-jährige Peter Siebert bei einem Streit von einem Neonazi getötet worden. Der Täter hatte Siebert niedergestochen, nachdem der sich zuvor über laute Rockmusik mit rechtsextremen Texten beschwert hatte. Die Justiz hat den Fall damals allerdings als nicht politisch eingestuft. Zum Gedenken an Siebert und als Aktion gegen Neonazis und Rassismus findet seither jedes Jahr eine Demo statt. Wegen der Kundgebung kann es morgen in der Innenstadt zu Verkehrsbehinderungen kommen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/demo-gegen-neonazis-und-rassismus-30436/
2018-04-20T06:37:26+01:00
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Boss von Neonazi-Plattenlabel wieder vor Gericht

Wolfertschwenden | 17.04.2018: Der Betreiber eines Neonazi-Plattenlabels aus Wolfertschwenden steht heute wieder vor Gericht. Der Mann war vergangenes Jahr unter anderem wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe verurteilt worden – dagegen hatten aber sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der Verteidiger des Angeklagten Berufung eingelegt. Der Angeklagte betreibt in Wolfertschwenden einen Online-Versandhandel für rechte Musik und Kleidung. Auf einigen CDs wird gegen Homosexuelle oder Behinderte gehetzt, außerdem werden in zahlreichen Texten Verbrechen der Nazis – wie der Mord an Millionen Juden – verleugnet. Weil er die CDs verkauft hat, war der Unterallgäuer zu einer Geldstrafe von insgesamt 4800 Euro verurteilt worden.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/boss-von-neonazi-plattenlabel-wieder-vor-gericht-30264/
2018-04-17T07:04:00+01:00
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Weniger rechtsextreme Straftaten im Allgäu – aber „Voice of Anger“ bleibt gefährlich

Memmingen/Unterallgäu | 23.08.2017: Die rechtsextreme Gruppe „Voice of Anger“ aus dem Großraum Memmingen ist eine der aktivsten Skinheadgruppen in Bayern. Das geht aus einer Anfrage des Allgäuer SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Paul Wengert hervor. Demnach ist die Zahl der rechtsextremistischen Straftaten im Allgäu insgesamt zwar leicht zurückgegangen. Trotzdem sieht Wengert keinen Grund zum Aufatmen – die Entwicklung im Allgäu müsse weiterhin intensiv beobachtet werden. Im Zusammenhang mit „Voice of Anger“ kommt es immer wieder zu Straftaten, unter anderem veranstaltete die Gruppe Konzerte mit Neonazi-Bands. Außerdem gibt es im Unterallgäu mehrere rechtsextreme Musikgruppen und auch Online-Versandhandel.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/rechtsextreme-voice-of-anger-eine-der-aktivsten-skinheadgruppen-in-bayern-18815/
2017-08-23T06:23:21+01:00
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Urteil wegen Volksverhetzung

Memmingen | 19.01.2017: Das Memminger Amtsgericht hat einen Unterallgäuer unter anderem wegen Volksverhetzung verurteilt. Der 33-jährige betreibt in Wolfertschwenden ein Neonazi-Plattenlabel. Auf den CDs wird gegen Juden, Homosexuelle oder Behinderte gehetzt, außerdem werden Verbrechen des Nazi-Regimes verleugnet. Für den Vertrieb von den CDs muss der Unterallgäuer jetzt eine Geldstrafe von insgesamt 4800 Euro zahlen. Zudem muss er Einnahmen aus dem Verkauf dieser CDs zurückzahlen. Mehrere beschlagnahmte Tonträger wurden eingezogen. Das Gericht blieb mit seinem Urteil weit unter dem beantragten Strafmaß der Staatsanwaltschaft. Das letzte Wort ist aber wohl noch nicht gesprochen. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der Verteidiger des Angeklagten haben Berufung eingelegt.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/urteil-wegen-volksverhetzung-6028/
2017-01-19T07:06:04+01:00
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