Tag Archiv: Tierquälerei

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Weitere Tierschutzverstöße bei Bad Grönenbacher Rinderhalter

Bad Grönenbach | 17.10.2019: Neuigkeiten im Bad Grönenbacher Tierskandal. Bei zwei der drei betroffenen Betriebe gibt es neue Tierschutzverstöße. Das geht aus einer Anfrage der SPD an das bayerische Umweltministerium hervor. Allein im August hat es in einem Rinderbetrieb mit rund 500 Tieren über 60 Verstöße gegeben. Etliche Kälber und Rinder waren krank und teilweise ohne Wasser. Zwischen April und Mai 2019 sind dort über 50 Kälber verendet. Zur Einordnung: Die Verstöße wurden nicht auf dem Hof begangen, der zuerst ins Visier genommen wurde. Über die Verstöße auf dem zweiten Hof ist aktuell noch wenig bekannt. Die Aufklärung des Tierskandals wird wohl noch Monate andauern.

Nach Angaben des Landratsamts Unterallgäu seien immer wieder Vertreter vor Ort, um die Zustände im Betrieb zu kontrollieren.

 

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https://www.rt1-suedschwaben.de/neue-tierschutzverstoesse-bei-bad-groenenbacher-rinderhalter-54543/
2019-10-17T17:17:48+01:00
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Landratsamt Unterallgäu weiter unter Druck im Tierquälereiskandal

Unterallgäu | 19.08.2019: Das Unterallgäuer Landratsamt steht im Tierquälereiskandal von Bad Grönenbach auch selbst weiterhin in der Kritik. Dabei erhebt der umweltpolitische Sprecher der SPD im bayerischen Landtag, Florian von Brunn, erhebliche Vorwürfe. „Über Jahre wurden bei Kontrollen immer wieder brutale Tierquälereien festgestellt. Aber schlimm genug, um es sofort abzustellen, fand die zuständige Behörde das offenbar nicht!“, so von Brunn in einer Pressemitteilung. Das Verhalten des Landratsamts sei ihm „vollkommen unbegreiflich“. Nach einer Anfrage der Landtags-SPD hat das Verbraucherschutzministerium weitere Details zu früheren Kontrollen bekannt gegeben. Mittlerweile sind es drei Betriebe im Unterallgäu, die im Fokus von Ermittlungsbehörden liegen. Alle vier Allgäuer Landräte haben zuletzt gemeinsam mehr Personal für die Kontrollbehörden gefordert.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/landratsamt-unterallgaeu-weiter-unter-druck-im-tierquaelereiskandal-51870/
2019-08-19T11:34:45+01:00
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Dritter Bauernhof in Verdacht auf Tierquälerei

Landkreis Unterallgäu | 13.08.2019: Jetzt sind es schon Drei: Die Memminger Staatsanwaltschaft hat gegen einen weiteren Landwirt Ermittlungen wegen des Verdachts der Tierquälerei eingeleitet.
Das bestätigte jetzt Pressesprecher Sebastian Murer:

Laut Soko Tierschutz befindet sich auch der dritte Betrieb in Bad Grönenbach.
Dazu wollte die Staatsanwaltschaft keine Angaben machen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/dritter-bauernhof-in-verdacht-auf-tierquaelerei-51718/
2019-08-13T11:59:14+01:00
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Tierskandal weitet sich aus

Unterallgäu | 09.08.2019: Der Tierskandal im Unterallgäu weitet sich immer weiter aus. Nachdem die Staatsanwaltschaft bereits gegen einen zweiten Großbauern wegen des Verdachts der Tierquälerei ermittelt, steht jetzt noch ein dritter Milchviehbetrieb im Fokus. Hier hat die Staatsanwaltschaft Vorermittlungen eingeleitet. Anlass der Ermittlungen seien auch hier anonyme Hinweise auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetzt gewesen. Mehr Infos zum Umfang der Verstöße gibt es aktuell nicht.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/tierskandal-weitet-sich-aus-51573/
2019-08-09T09:39:00+01:00
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Tierskandal: Ermittlungen gegen weiteren Großbauern

Memmingen/Unterallgäu | 08.08.2019: Ein weiterer großer Milchviehbetrieb aus dem Unterallgäu steht im Fokus der Behörden. Die Memminger Staatsanwaltschaft bestätigte, dass gegen einen anderen Großbauern wegen des Verdachts der Tierquälerei ermittelt wird. Wo genau sich dieser Hof befinden soll, hat die Staatsanwaltschaft bisher nicht verraten. Anlass der Ermittlungen seien anonyme Hinweise auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz gewesen. Nach einer Vorprüfung hätte sich dieser Verdacht bestätigt. Laut Veterinäramt gehen seit dem Tierskandal von Bad Grönenbach immer mehr Hinweise auf Verstöße gegen das Tierwohl ein. Diesen gehe man nach und kontrolliere die entsprechenden Betriebe.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/tierskandal-ermittlungen-gegen-weiteren-grossbauern-51422/
2019-08-08T07:11:38+01:00
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Große Durchsuchungsaktion – Sonderkommission ermittelt nach Tierquäler-Skandal von Bad Grönenbach

Bad Grönenbach | 31.07.2019: Nach den schweren Tierquälerei-Vorwürfen gegen einen Milchviehbetrieb in Bad Grönenbach, hat die Polizei eine Sonderkommission gebildet. 30 Beamte werden sich von jetzt an ausschließlich mit diesem Fall beschäftigen. Aktuell laufen die Ermittlungen gegen den Betreiber des Milchviehbetriebes, fünf Mitarbeiter und drei Hoftierärzte. Im Zuge der Ermittlungen werden seit heute Morgen über 20 Objekte durchsucht – darunter Arztpraxen, Wohnungen und Bauernhöfe. Dazu Michael Haber, Leiter der Sonderkommission:

Bis alle sichergestellten Beweismittel ausgewertet sind, wird es aber noch einige Zeit dauern.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/grosse-durchsuchungsaktion-sonderkommission-ermittelt-nach-tierquaeler-skandal-von-bad-groenenbach-51062/
2019-07-31T16:30:37+01:00
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Sondersitzung des Umweltausschusses zum Tierskandal von Bad Grönenbach

München | Bad Grönenbach | 25.07.2019: Der Tierskandal von Bad Grönenbach ist heute Thema im bayerischen Landtag. Auf Antrag der Grünen und der SPD hat der Umweltausschuss eine Sondersitzung einberufen. Dort will Umweltminister Thorsten Glauber über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen informieren. Diskutiert werden soll auch über ein funktionierendes Kontrollsystem zur Überwachung von Großbetrieben und die personelle Überlastung von Amtsveterinären. Glauber hat bereits erklärt, es sei „eine neue Qualität bei Tierschutzkontrollen“ nötig.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/sondersitzung-des-umweltausschusses-zum-tierskandal-von-bad-groenenbach-50714/
2019-07-25T07:44:48+01:00
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Weirather stellt sich FAKT-Magazin

Bad Grönenbach | 24.07.2019: Im Tierquälerskandal von Bad Grönenbach reißen die Vorwürfe gegen das für die Kontrolle zuständige Unterallgäuer Veterinäramt nicht ab. Immer noch steht der Verdacht im Raum, dass der betroffene Bauernhof vor Kontrollen durch die Behörden von einem Informanten gewarnt wurde. Das ARD-Magazin Fakt hat nun einen anonymen Zeugen gesprochen, der diesen Verdacht bestätigt. Konfrontiert mit diesem Verdacht, stellt sich Landrat Hans-Joachim Weirather aber immer noch schützend vor das Veterinäramt:

Dennoch hat Weirather die Staatsanwaltschaft aufgefordert, auch diesen Vorwurf zu prüfen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/weirather-stellt-sich-fakt-magazin-50688/
2019-07-24T12:42:02+01:00
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Tierskandal: Weirather verteidigt Veterinäramt

Bad Grönenbach | 12.07.2019: Landrat Hans-Joachim Weirather wehrt sich nochmals gegen die Anschuldigungen, die Mitarbeiter des Veterinäramts würden Bauernhöfe nicht ordentlich kontrollieren – konkret geht es um den Skandal-Bauernhof in Bad Grönenbach. Die Vorwürfe wurden von der Soko Tierschutz und einer regionalen Tierärztin veröffentlicht.

Dem tritt Weirather jetzt entschieden entgegen:In den letzten fünf Jahres habe es über 30 unangekündigte Kontrollen gegeben. Die vorhandenen Missstände seien jedes mal beseitigt worden.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/tierskandal-weirather-verteidigt-veterinaeramt-49838/
2019-07-12T09:57:09+01:00
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Tierskandal: Erste Konsequenzen

Bad Grönenbach | 10.07.2019: Nach den schweren Tierquälerei-Vorwürfen gegen einen Milchbauern aus Bad Grönenbach gibt es erste Konsequenzen. Die Käserei Champignon aus Lauben bei Kempten hat die Zusammenarbeit mit dem Milchbauern sofort beendet. Auch der Schlachthof Vion in Buchloe wird bis zur Klärung der Vorfälle keine Tiere mehr von dem beschuldigten Landwirt annehmen. Die Grüne und die SPD im Landtag haben eine Sondersitzung des bayerischen Umweltausschusses gefordert. Der Milchbauer zählt mit über 1800 Kühen im Stall zu den größten in ganz Deutschland. Die Mitarbeiter des Unternehmens sollen Kühe regelmäßig getreten, geschlagen und zu Tode gequält haben. Das sagt die Tierrechtsorganisation „Soko Tierschutz“ und belegt das mit verschiedenen Videoaufnahmen.

Auch Landrat Hans-Joachim Weirather hat sich zu diesen schweren Vorwürfen geäußert und nimmt das Veterinäramt in Schutz. Für die Mitarbeiter stehe das Tierwohl an oberster Stelle. Finden wir Missstände vor, sorgen wir dafür, dass diese beseitigt werden.

Insgesamt seien in den vergangenen fünf Jahren 34 unangemeldete Kontrollen erfolgt. Die festgestellten Mängel seien auch immer beseitigt worden.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/tierquaelerei-skandal-erste-konsequenzen-49732/
2019-07-11T08:40:44+01:00
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