Tag Archiv: Tierquälerei

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Landwirt muss wegen Tierquälerei ins Gefängnis

Thannhausen/Günzburg | 30.01.2020: Der wegen Tierquälerei angeklagte Landwirt aus Thannhausen muss für ein Jahr ins Gefängnis. Das Amtsgericht Günzburg hat den 59-jährigen Landwirt wegen „Vergehen nach dem Tierschutzgesetz“ in elf Fällen zur Haftstrafe verurteilt. Die Haltungsbedingungen auf seinem Hof mit gut 100 Kühen sollen miserabel gewesen sein. Viele Tiere waren krank und unterernährt – zwei Kühe waren sogar gestorben. Der Landwirt hat die Vorwürfe abgestritten – er behauptete, dass gegen ihn Stimmung gemacht worden sei. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/landwirt-muss-wegen-tierquaelerei-ins-gefaengnis-58615/
2020-01-30T06:57:30+02:00
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Landwirt aus Thannhausen wegen Tierquälerei vor Gericht

Thannhausen/Günzburg | 29.01.2020: Halbverhungerte Rinder stehen knietief in Schlamm und Kot – mehrere tote Kühe liegen im Stall und im Außenbereich. Wegen Tierquälerei steht heute ein 59-jähriger Landwirt aus Thannhausen vor Gericht. In den vergangenen 15 Jahren stand der Landwirt regelmäßig unter strenger Beobachtung des Veterinäramts. Immer wieder wurde seine Tierhaltung angeprangert und Nachbesserung gefordert. Im Januar vergangenen Jahres war dann endgültig Schluss – das Landratsamt hat ein Tierhaltungsverbot verhängt und der Landwirt musste seinen Hof mit rund 100 Kühen auflösen. Angeklagt ist er wegen Misshandlung von mindestens elf Tieren – zwei weitere Tiere sind aufgrund der miserablen Bedingungen gestorben.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/landwirt-aus-thannhausen-wegen-tierquaelerei-vor-gericht-58564/
2020-01-29T07:59:25+02:00
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Landwirt wegen Tierquälerei verurteilt

Ostallgäu | 28.01.2020: Ein Landwirt aus dem Ostallgäu ist wegen Tierquälerei zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Bei der Verhandlung vor dem Amtsgericht Kaufbeuren hatte er zugegeben, seine 50 Rinder massiv vernachlässigt zu haben. Er sei schlichtweg überfordert gewesen und habe sich wegen gesundheitlichen Problemen immer weniger um seine Rinder kümmern können. Insgesamt 22 Verstöße wurden aufgeführt – so standen Jungtiere bis zu den Knien in Kot und Dreck, viele Tiere waren krank und abgemagert. Schon seit April 2019 darf der 50-jährige Landwirt keine Tiere mehr halten. Zusätzlich zur Bewährungsstrafe muss der Landwirt auch noch eine Geldstrafe bezahlen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/landwirt-wegen-tierquaelerei-verurteilt-58521/
2020-01-28T07:02:57+02:00
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Tierskandal: Hof muss bis zum 15. März stillgelegt sein

Dietmannsried | 17.01.2020: Der Landwirt aus Dietmannsried, der vom Oberallgäuer Landratsamt ein Tierhaltungsverbot bekommen hat, muss seinen Hof bis zum 15. März stilllegen. Formell würde das Verbot ab sofort gelten, allerdings bekommt der Landwirt noch Zeit, um die knapp 500 Milchkühe und 100 Kälber in anderen Ställen unterzubringen. Bei einer Großkontrolle vergangene Woche kamen unhaltbare hygienische und gesundheitliche Zustände ans Licht. Laut Landratsamt wurden bei 220 Tieren Verstöße festgestellt.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/tierskandal-hof-muss-bis-zum-15-maerz-stillgelegt-sein-58068/
2020-01-17T07:03:15+02:00
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Weitere Tierschutzverstöße bei Bad Grönenbacher Rinderhalter

Bad Grönenbach | 17.10.2019: Neuigkeiten im Bad Grönenbacher Tierskandal. Bei zwei der drei betroffenen Betriebe gibt es neue Tierschutzverstöße. Das geht aus einer Anfrage der SPD an das bayerische Umweltministerium hervor. Allein im August hat es in einem Rinderbetrieb mit rund 500 Tieren über 60 Verstöße gegeben. Etliche Kälber und Rinder waren krank und teilweise ohne Wasser. Zwischen April und Mai 2019 sind dort über 50 Kälber verendet. Zur Einordnung: Die Verstöße wurden nicht auf dem Hof begangen, der zuerst ins Visier genommen wurde. Über die Verstöße auf dem zweiten Hof ist aktuell noch wenig bekannt. Die Aufklärung des Tierskandals wird wohl noch Monate andauern.

Nach Angaben des Landratsamts Unterallgäu seien immer wieder Vertreter vor Ort, um die Zustände im Betrieb zu kontrollieren.

 

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https://www.rt1-suedschwaben.de/neue-tierschutzverstoesse-bei-bad-groenenbacher-rinderhalter-54543/
2019-10-17T17:17:48+02:00
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Landratsamt Unterallgäu weiter unter Druck im Tierquälereiskandal

Unterallgäu | 19.08.2019: Das Unterallgäuer Landratsamt steht im Tierquälereiskandal von Bad Grönenbach auch selbst weiterhin in der Kritik. Dabei erhebt der umweltpolitische Sprecher der SPD im bayerischen Landtag, Florian von Brunn, erhebliche Vorwürfe. „Über Jahre wurden bei Kontrollen immer wieder brutale Tierquälereien festgestellt. Aber schlimm genug, um es sofort abzustellen, fand die zuständige Behörde das offenbar nicht!“, so von Brunn in einer Pressemitteilung. Das Verhalten des Landratsamts sei ihm „vollkommen unbegreiflich“. Nach einer Anfrage der Landtags-SPD hat das Verbraucherschutzministerium weitere Details zu früheren Kontrollen bekannt gegeben. Mittlerweile sind es drei Betriebe im Unterallgäu, die im Fokus von Ermittlungsbehörden liegen. Alle vier Allgäuer Landräte haben zuletzt gemeinsam mehr Personal für die Kontrollbehörden gefordert.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/landratsamt-unterallgaeu-weiter-unter-druck-im-tierquaelereiskandal-51870/
2019-08-19T11:34:45+02:00
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Dritter Bauernhof in Verdacht auf Tierquälerei

Landkreis Unterallgäu | 13.08.2019: Jetzt sind es schon Drei: Die Memminger Staatsanwaltschaft hat gegen einen weiteren Landwirt Ermittlungen wegen des Verdachts der Tierquälerei eingeleitet.
Das bestätigte jetzt Pressesprecher Sebastian Murer:

Laut Soko Tierschutz befindet sich auch der dritte Betrieb in Bad Grönenbach.
Dazu wollte die Staatsanwaltschaft keine Angaben machen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/dritter-bauernhof-in-verdacht-auf-tierquaelerei-51718/
2019-08-13T11:59:14+02:00
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Tierskandal weitet sich aus

Unterallgäu | 09.08.2019: Der Tierskandal im Unterallgäu weitet sich immer weiter aus. Nachdem die Staatsanwaltschaft bereits gegen einen zweiten Großbauern wegen des Verdachts der Tierquälerei ermittelt, steht jetzt noch ein dritter Milchviehbetrieb im Fokus. Hier hat die Staatsanwaltschaft Vorermittlungen eingeleitet. Anlass der Ermittlungen seien auch hier anonyme Hinweise auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetzt gewesen. Mehr Infos zum Umfang der Verstöße gibt es aktuell nicht.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/tierskandal-weitet-sich-aus-51573/
2019-08-09T09:39:00+02:00
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Tierskandal: Ermittlungen gegen weiteren Großbauern

Memmingen/Unterallgäu | 08.08.2019: Ein weiterer großer Milchviehbetrieb aus dem Unterallgäu steht im Fokus der Behörden. Die Memminger Staatsanwaltschaft bestätigte, dass gegen einen anderen Großbauern wegen des Verdachts der Tierquälerei ermittelt wird. Wo genau sich dieser Hof befinden soll, hat die Staatsanwaltschaft bisher nicht verraten. Anlass der Ermittlungen seien anonyme Hinweise auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz gewesen. Nach einer Vorprüfung hätte sich dieser Verdacht bestätigt. Laut Veterinäramt gehen seit dem Tierskandal von Bad Grönenbach immer mehr Hinweise auf Verstöße gegen das Tierwohl ein. Diesen gehe man nach und kontrolliere die entsprechenden Betriebe.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/tierskandal-ermittlungen-gegen-weiteren-grossbauern-51422/
2019-08-08T07:11:38+02:00
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Große Durchsuchungsaktion – Sonderkommission ermittelt nach Tierquäler-Skandal von Bad Grönenbach

Bad Grönenbach | 31.07.2019: Nach den schweren Tierquälerei-Vorwürfen gegen einen Milchviehbetrieb in Bad Grönenbach, hat die Polizei eine Sonderkommission gebildet. 30 Beamte werden sich von jetzt an ausschließlich mit diesem Fall beschäftigen. Aktuell laufen die Ermittlungen gegen den Betreiber des Milchviehbetriebes, fünf Mitarbeiter und drei Hoftierärzte. Im Zuge der Ermittlungen werden seit heute Morgen über 20 Objekte durchsucht – darunter Arztpraxen, Wohnungen und Bauernhöfe. Dazu Michael Haber, Leiter der Sonderkommission:

Bis alle sichergestellten Beweismittel ausgewertet sind, wird es aber noch einige Zeit dauern.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/grosse-durchsuchungsaktion-sonderkommission-ermittelt-nach-tierquaeler-skandal-von-bad-groenenbach-51062/
2019-07-31T16:30:37+02:00
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