Tag Archiv: Tierskandal

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Landwirt muss wegen Tierquälerei ins Gefängnis

Thannhausen/Günzburg | 30.01.2020: Der wegen Tierquälerei angeklagte Landwirt aus Thannhausen muss für ein Jahr ins Gefängnis. Das Amtsgericht Günzburg hat den 59-jährigen Landwirt wegen „Vergehen nach dem Tierschutzgesetz“ in elf Fällen zur Haftstrafe verurteilt. Die Haltungsbedingungen auf seinem Hof mit gut 100 Kühen sollen miserabel gewesen sein. Viele Tiere waren krank und unterernährt – zwei Kühe waren sogar gestorben. Der Landwirt hat die Vorwürfe abgestritten – er behauptete, dass gegen ihn Stimmung gemacht worden sei. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/landwirt-muss-wegen-tierquaelerei-ins-gefaengnis-58615/
2020-01-30T06:57:30+01:00
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Tierskandal: Hof muss bis zum 15. März stillgelegt sein

Dietmannsried | 17.01.2020: Der Landwirt aus Dietmannsried, der vom Oberallgäuer Landratsamt ein Tierhaltungsverbot bekommen hat, muss seinen Hof bis zum 15. März stilllegen. Formell würde das Verbot ab sofort gelten, allerdings bekommt der Landwirt noch Zeit, um die knapp 500 Milchkühe und 100 Kälber in anderen Ställen unterzubringen. Bei einer Großkontrolle vergangene Woche kamen unhaltbare hygienische und gesundheitliche Zustände ans Licht. Laut Landratsamt wurden bei 220 Tieren Verstöße festgestellt.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/tierskandal-hof-muss-bis-zum-15-maerz-stillgelegt-sein-58068/
2020-01-17T07:03:15+01:00
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Tierhalteverbot für Landwirt aus Dietmannsried

Dietmannsried | 14.01.2020: Im Allgäuer Tierskandal hat das Landratsamt Oberallgäu jetzt erstmals ein Tierhalteverbot ausgesprochen. Das Verbot betrifft einen Landwirt aus Dietmannsried, auf dessen Hof erst vergangene Woche eine Großkontrolle stattgefunden hatte. Die Zustände auf dem Hof mit gut 600 Kühen seien miserabel. Seit vergangenen Donnerstag mussten acht Tiere aufgrund ihres schlechten Zustandes eingeschläfert werden – weitere könnten folgen. Weil sich die Situation nicht verbessert hat, reagiert jetzt das Landratsamt und wird dem Landwirt die Genehmigung entziehen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/tierhalteverbot-fuer-landwirt-aus-dietmannsried-57946/
2020-01-14T06:33:13+01:00
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Schwere Tierschutzverstöße auf Bauernhof in Dietmannsried

Dietmannsried | 09.01.2020: Vor rund einem halben Jahr hat ein schwerer Tierschutzskandal auf Bauernhöfen in Bad Grönenbach das Allgäu erschüttert. Jetzt haben Tierschutzkontrolleure auf einem Hof in Dietmannsried im nördlichen Oberallgäu erneut erhebliche Probleme festgestellt. Bei einer Großkontrolle waren viele der rund 600 Rinder in einem sehr schlechten Zustand. In den nächsten Tagen müssen einige der Tiere möglicherweise sogar eingeschläfert werden. Da der Betrieb auch bei früheren Kontrollen schon auffällig war, droht dem Bauern ein Tierhaltungsverbot, sollte er die Missstände nicht schleunigst beheben. Im Fall des Unterallgäuer Tierskandals ermittelt immer noch die Staatsanwaltschaft.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/schwere-tierschutzverstoesse-auf-bauernhof-in-dietmannsried-57780/
2020-01-09T11:16:51+01:00
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Schwabens Landräte treffen Umweltminister Glauber

Schwaben | 25.11.2019: Die Veterinärämter im Allgäu sind teilweise komplett unterbesetzt. Besonders das Unterallgäuer Veterinäramt bräuchte dringend mehr Personal – neben den normalen Tätigkeiten sind die Veterinäre auch für die Aufarbeitung des Bad Grönenbacher Tierskandals verantwortlich. Erst vor zwei Wochen wurde bekannt, dass das Amt nur eine Kraft mehr bekommen soll. Landrat Weirather nannte diese Maßnahme eine Farce. Heute Abend treffen sich die Landräte aus Schwaben mit Umweltminister Thorsten Glauber um über die prekäre Situation zu diskutieren. Laut Weirather bräuchte es eine deutliche Aufstockung, anders ließen sich die Probleme nicht lösen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/schwabens-landraete-treffen-umweltminister-glauber-56118/
2019-11-25T15:48:50+01:00
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Tierskandal: Erster beschuldigter Landwirt äußert sich

Bad Grönenbach | 18.10.2019: Im Tierskandal von Bad Grönenbach hat sich erstmals ein beschuldigter Landwirt öffentlich geäußert. Erst gestern wurde bekannt, dass auf seinem Hof besonders Kälber unter furchtbaren Bedingungen leiden mussten. Dem Bayerischen Runfunk sagte er, dass er viele Kälber sehr günstig angekauft habe – etwa ein Drittel von ihnen seien bereits krank gewesen.

Laut BR will der Landwirt die Milchviehhaltung nun aufgeben. Von ursprünglich 400 Rindern seien inzwischen nur noch 140 Tiere auf seinem Hof.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/tierskandal-erster-beschuldigter-landwirt-aeussert-sich-54569/
2019-10-18T11:04:07+01:00
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Personalsituation am Veterinäramt immer noch angespannt

Unterallgäu | 18.10.2019: Die Personalsituation am Unterallgäuer Veterinäramt ist auch drei Monate nach Bekanntwerden des Tierskandals von Bad Grönenbach schlecht. Eine geringe Verbesserung gebe es erst ab November, sagte Landrat Weirather der Augsburger Allgemeinen. Ab dann soll eine weitere Veterinärin als Aushilfe eingesetzt werden. Aktuell seien viereinhalb Stellen besetzt – nötig wären aber acht. Trotz der personellen Sorgen sind die Veterinäre regelmäßig bei den Höfen in Bad Grönenbach im Einsatz, um den Tierschutz zu gewährleisten. Im August hatten die Allgäuer Landräte in einem Schreiben an das Umweltministerium mehr Mitarbeiter gefordert.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/personalsituation-am-veterinaeramt-immer-noch-angespannt-54552/
2019-10-18T07:05:25+01:00
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Weitere Tierschutzverstöße bei Bad Grönenbacher Rinderhalter

Bad Grönenbach | 17.10.2019: Neuigkeiten im Bad Grönenbacher Tierskandal. Bei zwei der drei betroffenen Betriebe gibt es neue Tierschutzverstöße. Das geht aus einer Anfrage der SPD an das bayerische Umweltministerium hervor. Allein im August hat es in einem Rinderbetrieb mit rund 500 Tieren über 60 Verstöße gegeben. Etliche Kälber und Rinder waren krank und teilweise ohne Wasser. Zwischen April und Mai 2019 sind dort über 50 Kälber verendet. Zur Einordnung: Die Verstöße wurden nicht auf dem Hof begangen, der zuerst ins Visier genommen wurde. Über die Verstöße auf dem zweiten Hof ist aktuell noch wenig bekannt. Die Aufklärung des Tierskandals wird wohl noch Monate andauern.

Nach Angaben des Landratsamts Unterallgäu seien immer wieder Vertreter vor Ort, um die Zustände im Betrieb zu kontrollieren.

 

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https://www.rt1-suedschwaben.de/neue-tierschutzverstoesse-bei-bad-groenenbacher-rinderhalter-54543/
2019-10-17T17:17:48+01:00
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Landratsamt weist Vorwürfe von SPD-Politiker im Tierskandal zurück

Landkreis Unterallgäu | 20.08.2019: Im Tierquälerei-Skandal weist das Landratsamt Unterallgäu die jüngste Kritik an seinem Vorgehen zurück. Der umweltpolitische Sprecher der SPD im bayerischen Landtag, Florian von Brunn, hatte dem Amt unter anderem vorgeworfen, zu lange nicht ordentlich durchgegriffen zu haben. Das Landratsamt erklärt, alle Tierrechtsverstöße, die sie entdeckt hatten, entsprechend geahndet zu haben – bis hin zu zwei Strafanzeigen. Die meisten Verstöße waren aber nicht vergleichbar mit dem, was die Soko Tierschutz aufgedeckt hat. Das sei auch dem Umstand geschuldet, dass Kontrollen immer nur Momentaufnahmen seien und keine durchgehende Überwachung. Auch den Vorwurf, sich keine Hilfe geholt zu haben, weist das Amt zurück. Man habe sich mehrfach Unterstützung geholt bei Betrieben wo es nötig erschien. Beim Bad Grönenbacher Skandalbetrieb war das allerdings nicht der Fall – bis die belastenden Videoaufnahmen veröffentlicht wurden.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/landratsamt-weist-vorwuerfe-von-spd-politiker-im-tierskandal-zurueck-51925/
2019-08-20T13:44:41+01:00
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Allgäuer Landräte fordern mehr Veterinäre

Allgäu | 16.08.2019: Die Allgäuer Landräte fordern mehr Personal für die örtlichen Veterinärämter. In einem gemeinsamenen Schreiben an den bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber fordern sie, dass die personellen Sorgen endlich Ernst genommen werden sollen. Wörtlich heißt es, „Das Umweltministerium nimmt es billigend in Kauf, dass Verstöße gegen das Tierschutzgesetz möglicherweise nicht sofort aufgedeckt und in vollem Umfang erkannt werden.“ Seit Jahren würden die Veterinärämter kläglich im Stich gelassen werden. Vor allem der Unterallgäuer Landrat Hans-Joachim Weirather setzt sich seit Jahren für mehr Personal ein, „all die Rufe seien jedoch ungehört verhallt“, so Weirather. Der Standpunkt der Landräte ist klar, es braucht keine neuen Behörden, sondern schlichtweg mehr Mitarbeiter für die Veterinärämter.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/allgaeuer-landraete-fordern-mehr-veterinaere-51839/
2019-08-16T15:24:26+01:00
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