Tag Archiv: Urteil

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62-jährige Brandstifterin muss ins Gefängnis

Memmingen/Bad Wörishofen | 27.03.2020: Die 62-jährige Frau, die vergangenes Jahr gleich vier Mal an der Gaststätte „Neubrand`s Stüble“ in Bad Wörishofen Feuer gelegt hat, muss für drei Jahre ins Gefängnis. Die Brandstifterin legte vor dem Memminger Amtsgericht ein umfassendes Geständnis ab, zum Motiv machte sie aber keine Angaben. Vermutlich hat sie die Taten aber aus Frust begangen. Die Frau hatte nämlich in der Gaststätte gearbeitet, musste dann jedoch aus gesundheitlichen Gründen in den Vorruhestand. Dass sie zu Überreakionen neigt, hat sie schon früher einmal gezeigt, als sie aus Rache ein Auto angezündet hat. Dass bei den Brandstiftungen an der Gaststätte nicht mehr als ein Gesamt-Sachschaden von 19.000 Euro entstand, war nach Aussagen der Ermittler auch dem Zufall zu verdanken.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/62-jaehrige-brandstifterin-muss-ins-gefaengnis-62205/
2020-03-27T09:29:38+02:00
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Geldabholer muss ins Gefängnis

Memmingen | 09.03.2020: Ein 35-jähriger Mann wollte sich als Kurier für falsche Polizisten etwas Geld dazu verdienen – jetzt muss er für drei Jahre ins Gefängnis und ein Vermögen an die Geschädigten zurückzahlen. Der Angeklagte zeigte sich im Prozess vor dem Memminger Amtsgericht geständig, das Urteil ist bereits rechtskräftig. Erwischt wurde er, nachdem in Memmingen eine Geldübergabe gescheitert war. Zuvor war er von den eigentlichen Betrügern, die in Callcentern in der Türkei sitzen, erfolgreich als Abholer in Friedrichshafen, Kempten und Schrobenhausen eingesetzt worden. Sie erbeuteten Bargeld, Schmuck und Münzen im Wert von insgesamt 700.000 Euro – diese Summe muss der 35-jährige nach seinem Gefängnisaufenthalt zurückzahlen, obwohl er selbst nur eine Provosion bekam.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/geldabholer-muss-ins-gefaengnis-61317/
2020-03-09T06:43:14+02:00
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Erst Zeuge, dann Angeklagter – am Ende gab´s einen Freispruch

Memmingen | 02.03.2020: Nach einem Einbruch in Mindelheim hat sich ein Nachbar als Zeuge gemeldet – und ist am Ende als Verdächtiger auf der Anklagebank gelandet. Jetzt hat ihn das Memminger Amtsgericht freigesprochen. Der Angeklagte hatte behauptet, er habe einen Einbrecher beobachtet, wie er über den Balkon aus der Wohnung seiner Nachbarin geflohen sei, wo ein Umschlag mit Geld gestohlen worden ist. Vor allem ein Finger- und Handballenabdruck des Mannes am Balkongeländer der Nachbarin brachte ihn am Ende aber vor Gericht – wo die Indizien nun aber zusammengebrochen sind. Der Mann hatte sich nämlich in der Vergangenheit schon öfter am Balkon der Nachbarin hochgezogen, um mit ihr auf Augenhöhe plaudern zu können – wie die Frau selbst bestätigte. Am Ende forderte selbst die Staatsanwaltschaft den Freispruch. Ein schwacher Trost für den Angeklagten, der wegen der Vorwürfe seine Arbeitsstelle verlor und aus Mindelheim wegziehen musste.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/erst-zeuge-dann-angeklagter-am-ende-gabs-einen-freispruch-60791/
2020-03-02T06:40:16+02:00
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28-jähriger Ottbeurer zu Gefängnis wegen Drogenhandel verurteilt

Ottobeuren | 04.02.2020: Ein 28-jähriger Ottobeurer ist wegen umfangreichen Drogenhandels vom Landgericht Memmingen zu fünf Jahren und zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Ins Gefängnis muss er aber trotzdem nicht: Der Angeklagte Drogenhändler ist selbst drogensüchtig und muss daher für zwei Jahre in eine Entziehungsanstalt. Sollte er das durchhalten, wird seine Gefängnisstrafe halbiert, und unter Berücksichtigung seiner abgesessenen Untersuchungshaft käme er dann sogar in Freiheit. Angesichts mehrerer Kilo Drogen, die bei dem Ottobeurer bei einer Wohnungsdurchsuchung gefunden wurden, stellt das Urteil für ihn vor allem eine Chance dar, endlich die Kurve zu kriegen. Hinter dem Angeklagten stehen noch eine Reihe weiterer Haupttäter, denen Ende Februar der Prozess gemacht werden soll.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/28-jaehriger-ottbeurer-zu-gefaengnis-wegen-drogenhandel-verurteilt-58874/
2020-02-04T06:26:53+02:00
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22-jähriger wegen tödlichem Unfall zwischen Mindelheim und Hausen verurteilt

Unterallgäu | 13.12.2019: Nach dem tödlichen Unfall auf der B16 zwischen Mindelheim und Hausen Ende März ist ein 22-jähriger im Prozess um fahrlässige Tötung zu einem Jahr und acht Monaten Gefängnis verurteilt worden. Laut Memminger Amtsgericht habe es sich nicht um ein illegales Autorennen gehandelt – allerdings war der 22-jährige an dem Unfall auch nicht unschuldig. Der jüngere Fahrer war immer wieder besonders langsam gefahren, um den Kollegen zum Überholen zu provozieren, und gab dann wieder Gas. Als beide dann gleichzeitig überholen wollten, kam es zum Crash. Sein 35-jähriger Kollege kam von der Straße ab und starb, als ein Zaunbrett seine Windschutzscheibe durchschlagen hatte. Laut Richter habe der 22-jährige die Gefahr erkannt und billigend in Kauf genommen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/22-jaehriger-wegen-toedlichem-unfall-zwischen-mindelheim-und-hausen-verurteilt-57163/
2019-12-13T07:05:57+02:00
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Gefängnis auf Bewährung wegen privater Drogenplantage

Mindelheim | 10.12.2019: Über Monate hinweg hat ein 40-jähriger Gärtner aus Mindelheim bei sich daheim in einer kleinen Drogenplantage Cannabis-Pflanzen gezüchtet – bis er im Februar aufgeflogen ist. Jetzt hat ihn das Memminger Amtsgericht zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Eine Internetbekanntschaft hatte den Mann bei der Polizei verpfiffen, die daraufhin seine Wohnung durchsuchte und die fünf Pflanzen seiner Plantage aberntete. Der Mann wurde zu einem Jahr und drei Monaten Gefängnis verurteilt, ausgesetzt zur Bewährung, weil er voll geständig und nicht vorbestraft war. Das Urteil ist rechtskräftig.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/gefaengnis-auf-bewaehrung-wegen-privater-drogenplantage-56990/
2019-12-10T12:08:52+02:00
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Urteil von Memminger Landgericht über VW-Entschädigung aufgehoben

München | Memmingen | 22.11.2019: Der VW-Konzern muss einem Audi-Fahrer aus Günzburg wegen des Dieselskandals Schadenersatz zahlen, hat jetzt das Oberlandesgericht München entschieden. Damit heben die Richter ein Urteil des Landgerichts Memmingen auf, das in erster Instanz noch die Klage abgewiesen hatte. Das Urteil ist auch deswegen interessant, weil die Memminger Richter bei allen 360 bislang abgeschlossenen Verfahren die Klagen abgewiesen hatten. Ob der Audifahrer tatsächlich entschädigt wird, muss sich aber noch bei der Revision vor dem Bundesgerichtshof zeigen. Das Memminger Landgericht hat aber so oder so noch 200 weitere solcher Verfahren zu bearbeiten – und es kommen immer noch weitere Klagen dazu.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/urteil-von-memminger-landgericht-ueber-vw-entschaedigung-aufgehoben-56004/
2019-11-22T10:16:30+02:00
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Vergewaltigungsprozess: Verteidigung legt Revision ein

Memmingen | 17.10.2019: Der Vergewaltiger von Egg und Babenhausen will das Urteil des Memminger Landgerichts nicht hinnehmen. Seine Verteidung hat Revision eingelegt. Wie berichtet, war der 26-Jährige Anfang Oktober wegen mehrfacher Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Körperverletzung zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Jetzt beschäftigt sich der Bundesgerichtshof in Karlsruhe mit dem Fall. Der BGH prüft jetzt, ob es im Prozess Verfahrens- oder Rechtsfehler gegeben hat.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/vergewaltigungsprozess-verteidigung-legt-revision-ein-54467/
2019-10-17T07:03:57+02:00
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26-jähriger Vergewaltiger zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt

Memmingen | Unterallgäu | 01.10.2019: 14 Jahre Gefängnis – so lautet das Urteil des Memminger Landgerichts im Fall des 26-jährigen Eritreers, der im Dezember letzten Jahres in Egg und Babenhausen über vier Frauen hergefallen sein soll. Am Ende ist der Angeklagte für seine Taten an drei Frauen verurteilt worden. Neben der Haftstrafe für Vergewaltigung, vorsätzliche Körperverletzung und sexuelle Nötigung wurde der Täter auch zu 15.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt. Laut Memminger Landgericht habe der Täter „erhebliche Empathielosigkeit“ gezeigt. Bis zuletzt stritt er alles ab, wodurch seinen Opfern die Aussage vor Gericht nicht erspart blieb. Die Indizien gegen ihn ließen beim Gericht jedoch keine Zweifel an seiner Schuld aufkommen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/26-jaehriger-vergewaltiger-zu-14-jahren-gefaengnis-verurteilt-53641/
2019-10-02T06:51:43+02:00
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Unterallgäuerin will Polizist beißen – Bewährungsstrafe

Memmingen | Unterallgäu | 23.08.2019: Drohungen, Beleidigungen, Widerstand gegen die Polizei – eine 37-jährige Unterallgäuerin ist so sehr ausgeflippt, dass sie jetzt sogar vom Memminger Amtsgericht zu einem halben Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden ist. Die Frau hatte einen Brief vom Ordnungsamt bekommen und in der Wohnung ihrer Mutter im Unterallgäu damit gedroht, deshalb mit einem Messer ins Landratsamt zu laufen. Die alarmierte Polizei wurde dann vor Ort auf´s übelste beschimpft. Als die Polizei in die Wohnung eindrang, wehrte sich die Frau mit Händen und Füßen – und versuchte sogar zuzubeißen. Ihre Bewährungszeit ist auf drei Jahre angesetzt – laut Gericht soll die 37-jährige diese Zeit nutzen, um mit einem Bewährungshelfer Ordnung in ihr Leben zu bringen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/unterallgaeuerin-will-polizist-beissen-bewaehrungsstrafe-52026/
2019-08-23T09:28:36+02:00
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