Tag Archiv: Urteil

Unterallgäuerin will Polizist beißen – Bewährungsstrafe

Memmingen | Unterallgäu | 23.08.2019: Drohungen, Beleidigungen, Widerstand gegen die Polizei – eine 37-jährige Unterallgäuerin ist so sehr ausgeflippt, dass sie jetzt sogar vom Memminger Amtsgericht zu einem halben Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden ist. Die Frau hatte einen Brief vom Ordnungsamt bekommen und in der Wohnung ihrer Mutter im Unterallgäu damit gedroht, deshalb mit einem Messer ins Landratsamt zu laufen. Die alarmierte Polizei wurde dann vor Ort auf´s übelste beschimpft. Als die Polizei in die Wohnung eindrang, wehrte sich die Frau mit Händen und Füßen – und versuchte sogar zuzubeißen. Ihre Bewährungszeit ist auf drei Jahre angesetzt – laut Gericht soll die 37-jährige diese Zeit nutzen, um mit einem Bewährungshelfer Ordnung in ihr Leben zu bringen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/unterallgaeuerin-will-polizist-beissen-bewaehrungsstrafe-52026/
2019-08-23T09:28:36+02:00
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14 Jahre und sechs Monate Gefängnis für Babymörder

Kaufbeuren/Kempten | 07.08.2019: Der Kaufbeurer Baby-Mörder muss für 14 Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Das Landgericht Kempten hat den 22-Jährigen wegen Mordes an seinem acht Monate alten Sohn verurteilt. Für das Gericht war klar, dass der Mann sein Baby im August vergangenen Jahres auf brutalste Weise misshandelt und getötet hat. Er hatte das Baby so stark geschlagen und geschüttelt, dass es zwei Tage nach der Tat im Krankenhaus an seinen Hirnverletzungen starb. Der Grund für die Tat war, dass das Baby nicht aufgehört hatte zu weinen. Da der Mann offensichtlich ein Drogen- und Alkoholproblem hat, wurde die Unterbringung in eine Entziehungsanstalt angeordnet. Zur Tatzeit hatte er über zwei Promille im Blut. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig – Es kann Revision eingelegt werden.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/14-jahre-und-sechs-monate-gefaengnis-fuer-babymoerder-51407/
2019-08-07T14:10:43+02:00
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Großdealer muss lange ins Gefängnis

Memmingen/Landkreis Unterallgäu | 18.07.2019: Einer der größten Drogendealer aus dem Unterallgäu muss für 4 Jahre und 10 Monate ins Gefängnis. So lautet das Urteil des Memminger Landgerichts. Der 37-Jährige soll über 3 Jahre hinweg rund 22 Kilo Marihuana vertickt haben. Der Dealer war vor allem in Mindelheim, Türkheim und Wiedergeltingen aktiv. Mit dem eingenommenen Geld hat er überwiegend seinen eigenen Drogenkonsum finanziert.
Vor Gericht hat er zwar alles zugegeben – trotzdem muss er jetzt erst mal einsitzen. Zusätzlich muss er einen Entzug machen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/grossdealer-muss-lange-ins-gefaengnis-50288/
2019-07-18T06:25:58+02:00
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Vier Jahre Gefängnis für zwei Pizzen und zwei Bier

Memmingen | 16.07.2019: Vier Jahre Gefängnis für zwei Flaschen Bier und zwei Tiefkühlpizzen. So lautet das Urteil des Memminger Landgerichts für einen 21-jährigen Somalier. Er war wegen schwerer räuberischer Erpressung angeklagt. Anfang des Jahres hatte der mehrfach vorbestrafte Täter einen anderen Mann in dessen Wohnung mit einem Fleischermesser bedroht. Er hatte Bargeld, Bier und Tiefkühlpizzen gefordert. Vor Gericht hat der Täter ein Geständnis abgelegt – Trotzdem kommt er jetzt hinter Gitter. Das Urteil ist rechtskräftig.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/vier-jahre-gefaengnis-fuer-zwei-pizzen-und-zwei-bier-50168/
2019-07-16T06:07:21+02:00
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Sechs Jahre Gefängnis für Raub und Erpressung

Memmingen/Babenhausen | 01.07.2019: Das Landgericht Memmingen hat einen 38-jährigen Mann zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Im April 2018 hat er zusammen mit einem Komplizen einen Mann in einer Tiefgarage in Babenhausen überfallen. Zu zweit haben sie auf den Mann eingeschlagen, Geld und eine Armbanduhr gestohlen. Am nächsten Tag hat der Angeklagte das Opfer telefonisch kontaktiert und versucht weiteres Geld zu erpressen. Das hat sich das Opfer nicht gefallen lassen – beide Täter wurden festgenommen und verurteilt. Sein Komplize sitzt bereits seit Oktober im Gefängnis.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/sechs-jahre-gefaengnis-fuer-raub-und-erpressung-49272/
2019-07-01T08:59:22+02:00
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Gefängnisstrafe wegen versuchter Gefangenenbefreiung

Bad Wörishofen/Memmingen | 25.01.2019: Im April 2018 ist ein junger Mann völlig betrunken und mit einem Kampfmesser bewaffnet zur Bad Wörishofer Polizei gekommen. Er wollte seine Schwester, die wegen Selbstmordgefahr in eine Klinik gebracht wurde, aus dem Gewahrsam befreien. Der Mann wurde angezeigt – Jetzt wurde am Memminger Amtsgericht das Urteil gefällt. Zweieinhalb Jahre Gefängnis – so lautet das Urteil des Gerichts.
Weil der junge Mann schon ein sehr langes Vorstrafenregister hat, ist es diesmal nicht bei einer Bewährungsstrafe geblieben. Immer wieder hat er im Alkohol- und Drogenrausch Straftaten begangen.
Im Gefängnis solle er an seinem Alkoholproblem arbeiten, rät ihm der Richter. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig – die Verteidigung hat angekündigt, in Berufung gehen zu wollen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/gefaengnisstrafe-wegen-versuchter-gefangenenbefreiung-40233/
2019-01-25T12:57:22+02:00
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Ex-TV-Nonne muss nach Parkplatzstrip 300 Euro Bußgeld zahlen

Kaufbeuren | 05.12.2018: Was war das für eine Schlagzeile: Fernseh-Nonne als Exhibitionistin. Die durch die ARD-Serie „Um Himmels Willen“ als Nonne bekannte Schauspielerin Antje Mönning hat auf einem Parkplatz bei Jengen einen Striptease gemacht – vor den Augen von ein paar Männern, die das Ganze auch noch gefilmt haben. Was die Ex-TV-Nonne aber nicht wusste: Die Männer filmten das nicht zur persönlichen Belustigung, sondern zur Beweissicherung. Es waren nämlich Zivilpolizisten. Dafür musste sich Mönning jetzt vor dem Kaufbeurer Amtsgericht verantworten – schuldig fühlt sie sich aber nicht:

Posieren mit durchsichtigem T-Shirt, keine Unterwäsche tragen und den Rock hochziehen – die Strafe dafür ist recht bescheiden: Wegen einer Ordnungswidrigkeit muss Mönning jetzt 300 Euro zahlen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/ex-tv-nonne-muss-nach-parkplatzstrip-300-euro-bussgeld-zahlen-38320/
2018-12-05T07:33:05+02:00
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Bewährungsstrafe im Türkheimer Steuerskandal

Türkheim | 04.12.2018: Im sogenannten Türkheimer Steuerskandal hat das Memminger Amtsgericht den 62-jährigen Angeklagten zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Der Mann hatte als Beamter über Jahre hinweg zu wenige Steuerbescheide verschickt und dadurch einen Millionenschaden verursacht. Gut 1,1 Millionen Euro waren es am Ende laut Berechnung des Gerichts, die der Verwaltungsgemeinschaft Türkheim an Steuereinnahmen entgangen sind, weil der 62-jährige über 1000 Steuerbescheide nicht bearbeitet hat. Trotzdem blieb es am Ende bei einer Bewährungsstrafe von 11 Monaten Gefängnis und 2.400 Euro Geldstrafe. Für den Angeklagten sprach, dass er sich nie selbst bereichert hatte und wegen einer Depression vermindert schuldfähig war. Damit ist die Sache für den 62-jährigen aber noch nicht erledigt: Ihm drohen noch erhebliche Regressansprüche über ein Disziplinarverfahren.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/bewaehrungsstrafe-im-tuerkheimer-steuerskandal-38275/
2018-12-04T07:51:03+02:00
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Einbrecher von Heimertingen muss mehr als zwei Jahre ins Gefängnis

Heimertingen | 25.09.2018: Ein 51-jähriger Einbrecher aus Ungarn ist vom Memminger Amtsgericht zu zwei Jahren und zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der Mann war Anfang des Jahres mit einer geklauten Axt in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Dort klaute er vor allem den Goldschmuck der Familie, darunter auch die Eheringe im Gesamtwert von 5.000 Euro. Bei einem weiteren Einbruch in Oberopfingen wurde der Mann dann erwischt. Danke einer DNA-Spur konnte man dem Täter auch den Einbruch in Heimertingen nachweisen. Der Mann war bereits einschlägig vorbestraft.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/einbrecher-von-heimertingen-muss-mehr-als-zwei-jahre-ins-gefaengnis-35869/
2018-09-25T16:01:42+02:00
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Türkheimerin verurteilt wegen fahrlässiger Tötung durch Selbstmordversuch

Wiedergeltingen | 28.08.2018: Eine heute 45-jährige Frau aus Türkheim hat sich selbst umbringen wollen – und dadurch einen anderen unschuldigen Menschen aus dem Leben gerissen. Wegen fahrlässiger Tötung ist die Frau daher vom Memminger Amtsgericht zu einer Bewährungsstrafe und 200 Sozialstunden verurteilt worden. Grund dafür ist die verminderte Schuldfähigkeit der psychisch kranken Frau. Die Angeklagte hatte sich Anfang 2017 an der A96 nahe Wiedergeltingen vor einen Lastwagen werfen wollen. Dessen Fahrer trat allerdings voll auf die Bremse und wich der Frau aus. Sie wurde gestreift und nur verletzt. Weniger Glück hatte ein nachfolgender 53-jähriger Autofahrer. Er krachte dem LKW ins Heck und erlitt tödliche Kopfverletzungen. Die Frau gab vor Gericht an, sich an nichts erinnern zu können.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/tuerkheimerin-verurteilt-wegen-fahrlaessiger-toetung-durch-selbstmordversuch-34941/
2018-08-28T09:18:34+02:00
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