Tag Archiv: Urteil

Gefängnisstrafe wegen versuchter Gefangenenbefreiung

Bad Wörishofen/Memmingen | 25.01.2019: Im April 2018 ist ein junger Mann völlig betrunken und mit einem Kampfmesser bewaffnet zur Bad Wörishofer Polizei gekommen. Er wollte seine Schwester, die wegen Selbstmordgefahr in eine Klinik gebracht wurde, aus dem Gewahrsam befreien. Der Mann wurde angezeigt – Jetzt wurde am Memminger Amtsgericht das Urteil gefällt. Zweieinhalb Jahre Gefängnis – so lautet das Urteil des Gerichts.
Weil der junge Mann schon ein sehr langes Vorstrafenregister hat, ist es diesmal nicht bei einer Bewährungsstrafe geblieben. Immer wieder hat er im Alkohol- und Drogenrausch Straftaten begangen.
Im Gefängnis solle er an seinem Alkoholproblem arbeiten, rät ihm der Richter. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig – die Verteidigung hat angekündigt, in Berufung gehen zu wollen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/gefaengnisstrafe-wegen-versuchter-gefangenenbefreiung-40233/
2019-01-25T12:57:22+02:00
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Ex-TV-Nonne muss nach Parkplatzstrip 300 Euro Bußgeld zahlen

Kaufbeuren | 05.12.2018: Was war das für eine Schlagzeile: Fernseh-Nonne als Exhibitionistin. Die durch die ARD-Serie „Um Himmels Willen“ als Nonne bekannte Schauspielerin Antje Mönning hat auf einem Parkplatz bei Jengen einen Striptease gemacht – vor den Augen von ein paar Männern, die das Ganze auch noch gefilmt haben. Was die Ex-TV-Nonne aber nicht wusste: Die Männer filmten das nicht zur persönlichen Belustigung, sondern zur Beweissicherung. Es waren nämlich Zivilpolizisten. Dafür musste sich Mönning jetzt vor dem Kaufbeurer Amtsgericht verantworten – schuldig fühlt sie sich aber nicht:

Posieren mit durchsichtigem T-Shirt, keine Unterwäsche tragen und den Rock hochziehen – die Strafe dafür ist recht bescheiden: Wegen einer Ordnungswidrigkeit muss Mönning jetzt 300 Euro zahlen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/ex-tv-nonne-muss-nach-parkplatzstrip-300-euro-bussgeld-zahlen-38320/
2018-12-05T07:33:05+02:00
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Bewährungsstrafe im Türkheimer Steuerskandal

Türkheim | 04.12.2018: Im sogenannten Türkheimer Steuerskandal hat das Memminger Amtsgericht den 62-jährigen Angeklagten zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Der Mann hatte als Beamter über Jahre hinweg zu wenige Steuerbescheide verschickt und dadurch einen Millionenschaden verursacht. Gut 1,1 Millionen Euro waren es am Ende laut Berechnung des Gerichts, die der Verwaltungsgemeinschaft Türkheim an Steuereinnahmen entgangen sind, weil der 62-jährige über 1000 Steuerbescheide nicht bearbeitet hat. Trotzdem blieb es am Ende bei einer Bewährungsstrafe von 11 Monaten Gefängnis und 2.400 Euro Geldstrafe. Für den Angeklagten sprach, dass er sich nie selbst bereichert hatte und wegen einer Depression vermindert schuldfähig war. Damit ist die Sache für den 62-jährigen aber noch nicht erledigt: Ihm drohen noch erhebliche Regressansprüche über ein Disziplinarverfahren.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/bewaehrungsstrafe-im-tuerkheimer-steuerskandal-38275/
2018-12-04T07:51:03+02:00
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Einbrecher von Heimertingen muss mehr als zwei Jahre ins Gefängnis

Heimertingen | 25.09.2018: Ein 51-jähriger Einbrecher aus Ungarn ist vom Memminger Amtsgericht zu zwei Jahren und zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der Mann war Anfang des Jahres mit einer geklauten Axt in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Dort klaute er vor allem den Goldschmuck der Familie, darunter auch die Eheringe im Gesamtwert von 5.000 Euro. Bei einem weiteren Einbruch in Oberopfingen wurde der Mann dann erwischt. Danke einer DNA-Spur konnte man dem Täter auch den Einbruch in Heimertingen nachweisen. Der Mann war bereits einschlägig vorbestraft.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/einbrecher-von-heimertingen-muss-mehr-als-zwei-jahre-ins-gefaengnis-35869/
2018-09-25T16:01:42+02:00
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Türkheimerin verurteilt wegen fahrlässiger Tötung durch Selbstmordversuch

Wiedergeltingen | 28.08.2018: Eine heute 45-jährige Frau aus Türkheim hat sich selbst umbringen wollen – und dadurch einen anderen unschuldigen Menschen aus dem Leben gerissen. Wegen fahrlässiger Tötung ist die Frau daher vom Memminger Amtsgericht zu einer Bewährungsstrafe und 200 Sozialstunden verurteilt worden. Grund dafür ist die verminderte Schuldfähigkeit der psychisch kranken Frau. Die Angeklagte hatte sich Anfang 2017 an der A96 nahe Wiedergeltingen vor einen Lastwagen werfen wollen. Dessen Fahrer trat allerdings voll auf die Bremse und wich der Frau aus. Sie wurde gestreift und nur verletzt. Weniger Glück hatte ein nachfolgender 53-jähriger Autofahrer. Er krachte dem LKW ins Heck und erlitt tödliche Kopfverletzungen. Die Frau gab vor Gericht an, sich an nichts erinnern zu können.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/tuerkheimerin-verurteilt-wegen-fahrlaessiger-toetung-durch-selbstmordversuch-34941/
2018-08-28T09:18:34+02:00
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Bewährungsstrafe für Exhibitionisten von Bad Wörishofen

Bad Wörishofen | 21.08.2018: Ein Jahr und zehn Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung – so lautet das Urteil für den 58-jährigen Exhibitionisten aus Bad Wörishofen. Außerdem muss er 2.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation zahlen. Der Mann legte vor dem Memminger Amtsgericht ein Geständnis ab. Am Ende waren es zehn Fälle, für die er sich schuldig bekannte. Der Angeklagte hatte sich immer ältere Frauen als Opfer ausgesucht. Er war vor sie hingestanden, befriedigte sich selbst und verschwand dann wieder. Die Tatorte waren quer über die Stadt verteilt. Geschnappt wurde er Anfang des Jahres, nachdem eine der belästigten Frauen sich das Kennzeichen seines Autos merken konnte, mit dem er weggefahren war.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/bewaehrungsstrafe-fuer-exhibitionisten-von-bad-woerishofen-34596/
2018-08-21T08:30:56+02:00
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A7-Verkehrsrowdy verliert Führerschein

Woringen | 06.06.2018: 2.700 Euro Geldstrafe und drei Monate Fahrverbot – dazu hat das Memminger Amtsgericht gestern einen rücksichtslosen Verkehrsrowdy verurteilt. Der 53-jährige hatte auf der A7 bei Woringen einen anderen Autofahrer absichtlich ausgebremst und so einen Unfall verursacht. Nur durch viel Glück wurde dabei niemand verletzt. Das Motiv für die Tat war offenbar Verärgerung, weil der andere Fahrer einen Überholvorgang nur sehr langsam abgeschlossen hatte. Der Verkehrsrowdy hat jetzt die Gelegenheit, drei Monate lang zu Fuß über sein Fahrverhalten nachzudenken.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/a7-verkehrsrowdy-verliert-fuehrerschein-31687/
2018-06-06T11:55:03+02:00
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Autobahnraser muss länger zu Fuß gehen

Memmingen | 16.05.2018: Ein 62-jähriger Autobahnraser hat für seinen lebensgefährlichen Fahrstil auf der A96 bei Memmingen jetzt vor Gericht die Quittung bekommen. Für ein Jahr und zwei Monate ist der Mann seinen Führerschein los, zusätzlich muss er 1.800 Euro Strafe bezahlen. Der Mann hatte mit 180 Sachen ein anderes Auto rechts überholt und beim Wiedereinscheren am Kotflügel getroffen. Nur durch eine Vollbremsung konnte der andere Autofahrer einen schlimmeren Unfall verhindern. Trotz des Unfalls fuhr der 62-jährige einfach weiter. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig – der Angeklagte streitet alles ab und will Berufung einlegen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/autobahnraser-muss-laenger-zu-fuss-gehen-31099/
2018-05-17T10:13:57+02:00
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Krumbacher Schläger wegen Körperverletzung verurteilt

Krumbach/Memmingen | 07.05.2018:

Im Prozess gegen fünf Angeklagte aus dem Raum Krumbach ist das Memminger Landgericht vom Vorwurf des versuchten Mordes abgerückt. Die beiden Haupttäter wurden nur wegen vorsätzlicher Körperverletzung schuldig gesprochen. Vier Jahre beziehungsweise drei Jahre und 10 Monate müssen die beiden jungen Männer ins Gefängnis. Die Hintergründe der Tat wurden nicht gänzlich geklärt, weil sich keiner der Angeklagten mehr so richtig an die Tat erinnern konnte oder wollte. Vermutlich wegen Geldschulden wurde das 25-jährige Opfer am Krumbacher Freibad in einen Hinterhalt gelockt und von den beiden brutal zusammengeschlagen. Die anderen drei Angeklagten spielten nur eine Nebenrolle und kamen mit Bewährungsstrafen davon.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/krumbacher-schlaeger-wegen-koerperverletzung-verurteilt-30793/
2018-05-07T06:29:54+02:00
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Massiver Sozialversicherungsbetrug: Pflegekräfte-Vermittler legt Revision ein

Thannhausen | 16.04.2018: Auch nach einem Gerichtsurteil gegen einen Thannhauser Vermittler von Pflegekräften wegen Beihilfe zu massivem Sozialversicherungsbetrug ist der Prozess noch nicht zuende: Der 70-jährige hat jetzt Revision eingelegt. Der Bundesgerichtshof soll den Fall neu aufrollen. Vor einigen Monaten war der Mann zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es damals als erwiesen an, dass er hunderte Familien bewusst in die Straffälligkeit getrieben hat, indem er ihnen billige Pflegekräfte aus Osteuropa vermittelte. Die Familien haben die Pflegekräfte dann nicht ordnungsgemäß angemeldet. So entstand den Sozialkassen ein Schaden von rund 2,7 Millionen Euro. Laut des Verteidigers ist aber nicht bewiesen, dass der Verurteilte wusste, dass die Familien die Pflegekräfte nicht anmelden würden. Also könne er auch nicht wegen Beihilfe belangt werden.

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2018-04-16T06:06:55+02:00
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