Tag Archiv: Weirather

Weirather blickt zurück: „Ich war gerne Landrat“

Landkreis Unterallgäu | 30.04.2020: Nach 14 Jahren endet heute die Amtszeit des Unterallgäuer Landrats Hans-Joachim Weirather. Auf der Landkreis-Homepage zieht er eine Bilanz und spricht von einer großen Ehre, dass er so lange Verantwortung für den Kreis habe übernehmen dürfen. Als Landrat habe er versucht, Entscheidungsträger, Vermittler, Ratgeber und Möglichmacher zu sein. Im Blick zurück sieht Weirather vieles, was er sich vorgenommen hat, gemeinsam mit dem Kreistag auch umgesetzt – verbunden mit schönen Erinnerungen und Emotionen. Er nennt eine ganze Reihe von großen Projekten – an erster Stelle die umfangreichen Schulsanierungen, Straßenbauten oder die Klinikfusion. Weirather schließt mit dem Satz: „Ich war gerne ihr Landrat“. Sein Nachfolger Alex Eder wird am kommenden Montag vereidigt.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/weirather-blickt-zurueck-ich-war-gerne-landrat-63318/
2020-04-30T10:33:46+02:00
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Maibäume dürfen aufgestellt werden

Unterallgäu | 22.04.2020: Trotz Corona-Krise – Die Maibäume dürfen im Unterallgäu auch in diesem Jahr aufgestellt werden. Das teilt das Landratsamt mit. Allerdings dürfen die Maibäume wegen der Ausgangsbeschränkung nicht wie üblich durch Vereine aufgestellt werden – der gemeindliche Bauhof oder eine Firma können das Aufstellen im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit aber übernehmen. Die Kränze könnten zum Beispiel von verschiedenen Familien getrennt zuhause angefertigt werden, sagt Landrat Hans-Joachim Weirather. Auch wenn die Bäume heuer eine Nummer kleiner und nicht ganz so prachtvoll verziert seien – wenigstens muss dieser schöne Brauch nicht ganz ausfallen, so Weirather weiter. Maibaumfeste, das traditionelle Maibaumklauen oder auch den Maibaumwettbewerb wird es in diesem Jahr aber leider nicht geben.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/maibaeume-duerfen-ausgestellt-werden-63052/
2020-04-22T08:31:45+02:00
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Coronavirus Update

Memmingen/Unterallgäu | 13.03.2020: Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, werden ab Montag in ganz Bayern alle Schulen, Kindergärten und KITAs geschlossen. Das verkündete Ministerpräsident Söder im Rahmen einer Pressekonfernz. Die Anordnung gilt bis zum Beginn der Osterferien am 6. April. Faktisch findet dann bis zum 20. April kein Unterricht mehr statt. Die Kinder müssen zuhause betreut werden – eine Betreuung in Schulen und Kindergärten sei nur möglich, wenn beide Eltern in „systemkritischen Berufen“, also als Ärzte, Krankenschwestern, Polizisten oder ähnliches arbeiten. Alle anderen Eltern müssen die Betreuung durch Urlaub, Überstunden-Abbau, Homeoffice oder Nachbarschaftshilfe sicherstellen. Wichtig ist: Großeltern sollen nicht mit der Betreuung beauftragt werden.
Alle Arbeitgeber sollen, wenn möglich, flexibel auf die angekündigten Schul- und Kindergartenschließungen reagieren. Das sagte die bayerische Sozialministerin Carolina Trautner am Vormittag. Um die Kinderbetreuung zu gewährleisten, appelierte sie an alle Chefs, ihren Mitarbeitern entgegenzukommen. Arbeitszeiten sollten so flexibel wie möglich gestaltet werden – Außerdem soll der Fokus auf Homeoffice gerichtet werden. Und auch Sonderurlaub müsse zur Debatte stehen. Kultusminister Piazolo sagte: „Es finde zwar kein Unterricht statt, es seien aber keine Ferien.“ Die Schüler würden Material zur Verfügung gestellt bekommen, damit sie auch „zu Hause etwas Schulisches zu tun haben“.

Situation im Unterallgäu

Die Zahl der Corona-Infizierten im Unterallgäu steigt immer weiter an. Aktuell meldet das Gesundheitsamt schon zehn Fälle. Darunter ist eine junge Frau, die am vergangenen Mittwoch das Cineplex-Kino in Memmingen besucht hat. Das Gesundheitsamt bittet nun alle, die am 11. März um 19.45 Uhr den Film „Nightlife“ besucht haben, sich unter der Bürgerhotline zu melden, Telefon (08261) 995-406. Zudem hat sich das Kind eines Erkrankten infiziert, das die Anton-Fugger-Realschule in Babenhausen besucht. Hier wurde eine weitere Klasse unter Quarantäne gestellt.
Nicht bestätigt haben sich die Verdachtsfälle am Vöhlin-Gymnasium, an der Grundschule in Wiedergeltingen und in der Kita Wiedergeltingen. In diesen Fällen wurde die Quarantäne aufgehoben.
Die gute Nachricht: Alle bislang festgestellten Erkrankungen haben dem Vernehmen nach einen relativ milden Verlauf.

Stadt Memmingen informiert
Es wurde entschieden, dass ab Montag, 16. März 2020 die Turnhalle/ Umkleidekabinen der Außensportanlagen, die Städtischen Museen und die Stadtbibliothek geschlossen bleiben. Zudem entfällt der Unterricht an der Städtischen Sing- und Musikschule sowie das Vhs-Kursprogramm. Das Hallenbad bleibt zunächst geöffnet. Es wird darauf hingewiesen, dass in der Aussegnungshalle am Waldfriedhof weniger Stühle in größerem Abstand zueinander aufgestellt werden.
In jeder Kindertageseinrichtung der Stadt und der Unterhospitalstiftung wird ein Notdienst eingerichtet. Bei geringer Belegung werden ggf. im Laufe der Woche die Notgruppen von KiTas zusammengelegt. Dies gilt auch für die KiTas der freien Träger. Zusammenlegungen von KiTa-Notgruppen werden auf www.kita.memmingen.de veröffentlicht.

 

Der Landkreis Günzburg verschärft seine Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus ebenfalls und begrenzt alle Veranstaltungen auf 500 Personen. Auch hier gilt ab sofort ein Betretungsverbot für Krankenhäuser, Pflegeheime und Behinderteneinrichtungen.

In Memmingen gibt es noch keinen Fall. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis auch in Memmingen der erste Corona-Fall festgestellt wird – davon zeigte sich Memmingens Oberbürgermeister Manfred Schilder bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Unterallgäuer Landrat Hans-Joachim Weirather überzeugt. Die Stadt rüstet sich:

Außerdem gilt für Veranstaltungen eine Besucherbegrenzung auf 500 Personen. Generell rät das Gesundheitsamt aber möglichst komplett auf Veranstaltungen und Menschenansammlungen zu verzichten. Auf die kommende Kommunalwahl die Coronakrise keine Auswirkungen – alle Wahllokale werden speziell desinfiziert und gereinigt – außerdem könnt ihr gerne euren eigenen Kugelschreiber mit zur Wahl nehmen, sagt Dr. Ludwig Walters vom Gesundheitsamt:

Busverkehr im Landkreis schaltet auf Ferienbetrieb um

Ab Montag, den 16.03. bis voraussichtlich 19.04.2020 verkehren alle Linienbusse des ÖPNV im Stadtgebiet Memmingen nach dem Ferienfahrplan. Der freigestellte Schülerverkehr (Schulbusse) wird in diesem Zeitraum komplett eingestellt. Die Regionalbusse des Verkehrsverbundes Mittelschwaben (VVM) werden ebenfalls nach dem Ferienfahrplan verkehren.

Immer mehr Absagen

Derweil wird das öffentliche Leben immer weiter eingeschränkt. Es kommt eine Absage nach der anderen von vorgesehenen Veranstaltungen herein. Ober Sport oder Kultur – es findet eigentlich nichts mehr statt. Auch die Museen sind jetzt geschlossen. Nur wenige Veranstaltungs-Termine sind noch fix. Am besten ihr informiert euch direkt über die jeweilige Homepage oder Facebook-Seite des Veranstalters, wenn ihr wissen wollt, was los ist.

Bayerischer Fußballverband setzt Spielbetrieb aus

Der Bayerische Fußballverband setzt wegen der Coronakrise den kompletten Spielbetrieb mindestens bis zum 23. März aus. Das heißt von der B-Klasse bis hin zur Regionalliga wird an den nächsten Wochenenden nicht gespielt. Auch alle Vorbereitungsspiele sind abgesagt worden. Diese Regelung betrifft sowohl den Jugend-, als auch den Herrenbereich. Laut BFV sollte auch auf den Trainingsbetrieb komplett verzichtet werden.

Landratsamt Unterallgäu schaltet Bürgertelefon frei

Bei Fragen rund um das Coronavirus könnt ihr euch an das Bürgertelefon am Landratsamt Unterallgäu wenden.
Telefonnummer: 08261/995-406
Die Stelle ist werktags von 8 bis 17 Uhr und am Wochenende von 12 bis 15 Uhr besetzt.

Weil immer wieder Nachfragen kommen, hier noch einmal die Klarstellung: Die Kommunalwahlen am kommenden Sonntag finden statt. Alle Wahllokale werden speziell desinfiziert und gereinigt – außerdem könnt ihr gerne euren eigenen Kugelschreiber mit zur Wahl nehmen, sagt Dr. Ludwig Walters vom Gesundheitsamt:

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https://www.rt1-suedschwaben.de/memmingen-bereitet-sich-auf-corona-vor-keine-auswirkungen-auf-kommunalwahl-61525/
2020-03-17T22:20:35+02:00
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Minister verspricht mehr Personal für Veterinärämter

Landkreis Unterallgäu | 27.11.2019: Nach dem Tierskandal von Bad Grönenbach haben die Allgäuer Landräte mehr Unterstützung von der Landesregierung gefordert. Viele Veterinärämter seien komplett unterbesetzt. Besonders das Unterallgäuer Veterinäramt könne seinen Aufgaben nicht mehr nachkommen, sagte Landrat Weirather. Bei einem Treffen von Umweltminister Thorsten Glauber mit vielen schwäbischen Landräten wurde jetzt erneut über prekäre Situation diskutiert. Glauber kündigte an, dass die Springer-Stellen bei den Bezirksregierungen und auch die örtlichen Veterinärämter personell aufgestockt werden sollen. Für Weirather geht diese Maßnahme in die richtige Richtung – „Abzuwarten bleibt, was konkret bei uns im Unterallgäu ankommt“, sagte er in einer Stellungnahme. Aktuell sind im Unterallgäu fünfeinhalb Veterinärstellen für rund 134.000 Rinder zuständig.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/minister-verspricht-mehr-personal-fuer-veterinaeraemter-56232/
2019-11-27T06:26:11+02:00
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Weirather sauer: Nur eine zusätzliche Stelle für Veterinäramt

Landkreis Unterallgäu | 13.11.2019: Seit Jahren bekniet der Unterallgäuer Landrat Hans-Joachim Weirather das Staatsministerium um zusätzliche Kräfte für das Veterinäramt. Die Behörde kann mit dem vorhandenen Personal ihren Aufgaben nicht nachkommen, so die immer wieder vorgetragene Klage. Nach dem nun aufgetretenen Tierskandal wurde eine Aufstockung angekündigt. Doch die fällt nicht so aus wie erhofft – und Weirather ist sauer. „Die Unterstützung, die wir erfahren, ist eine Farce“, sagt der Kreischef in Richtung Staatsminister Thorsten Glauber. Der hat ihm nämlich mitgeteilt, dass das unterbesetzte Veterinäramt lediglich eine Kraft mehr bekommt. Damit ließen sich die Probleme nicht lösen. „Wir sind schon seit Jahren in eklatanter Weise unterbesetzt“, wettert Weirather und fügt an, dass nach dem Tierskandal zusätzlich zur alltäglichen Arbeit auch die Vorkommnisse in den Bad Grönenbacher Großbetrieben aufgearbeitet werden müssen.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/weirather-sauer-nur-eine-zusaetzliche-stelle-fuer-veterinaeramt-55362/
2019-11-13T07:08:28+02:00
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Allgäuer Landräte fordern mehr Veterinäre

Allgäu | 16.08.2019: Die Allgäuer Landräte fordern mehr Personal für die örtlichen Veterinärämter. In einem gemeinsamenen Schreiben an den bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber fordern sie, dass die personellen Sorgen endlich Ernst genommen werden sollen. Wörtlich heißt es, „Das Umweltministerium nimmt es billigend in Kauf, dass Verstöße gegen das Tierschutzgesetz möglicherweise nicht sofort aufgedeckt und in vollem Umfang erkannt werden.“ Seit Jahren würden die Veterinärämter kläglich im Stich gelassen werden. Vor allem der Unterallgäuer Landrat Hans-Joachim Weirather setzt sich seit Jahren für mehr Personal ein, „all die Rufe seien jedoch ungehört verhallt“, so Weirather. Der Standpunkt der Landräte ist klar, es braucht keine neuen Behörden, sondern schlichtweg mehr Mitarbeiter für die Veterinärämter.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/allgaeuer-landraete-fordern-mehr-veterinaere-51839/
2019-08-16T15:24:26+02:00
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Tierskandal: Weirather verteidigt Veterinäramt

Bad Grönenbach | 12.07.2019: Landrat Hans-Joachim Weirather wehrt sich nochmals gegen die Anschuldigungen, die Mitarbeiter des Veterinäramts würden Bauernhöfe nicht ordentlich kontrollieren – konkret geht es um den Skandal-Bauernhof in Bad Grönenbach. Die Vorwürfe wurden von der Soko Tierschutz und einer regionalen Tierärztin veröffentlicht.

Dem tritt Weirather jetzt entschieden entgegen:In den letzten fünf Jahres habe es über 30 unangekündigte Kontrollen gegeben. Die vorhandenen Missstände seien jedes mal beseitigt worden.

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2019-07-12T09:57:09+02:00
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Tierskandal: Erste Konsequenzen

Bad Grönenbach | 10.07.2019: Nach den schweren Tierquälerei-Vorwürfen gegen einen Milchbauern aus Bad Grönenbach gibt es erste Konsequenzen. Die Käserei Champignon aus Lauben bei Kempten hat die Zusammenarbeit mit dem Milchbauern sofort beendet. Auch der Schlachthof Vion in Buchloe wird bis zur Klärung der Vorfälle keine Tiere mehr von dem beschuldigten Landwirt annehmen. Die Grüne und die SPD im Landtag haben eine Sondersitzung des bayerischen Umweltausschusses gefordert. Der Milchbauer zählt mit über 1800 Kühen im Stall zu den größten in ganz Deutschland. Die Mitarbeiter des Unternehmens sollen Kühe regelmäßig getreten, geschlagen und zu Tode gequält haben. Das sagt die Tierrechtsorganisation „Soko Tierschutz“ und belegt das mit verschiedenen Videoaufnahmen.

Auch Landrat Hans-Joachim Weirather hat sich zu diesen schweren Vorwürfen geäußert und nimmt das Veterinäramt in Schutz. Für die Mitarbeiter stehe das Tierwohl an oberster Stelle. Finden wir Missstände vor, sorgen wir dafür, dass diese beseitigt werden.

Insgesamt seien in den vergangenen fünf Jahren 34 unangemeldete Kontrollen erfolgt. Die festgestellten Mängel seien auch immer beseitigt worden.

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2019-07-11T08:40:44+02:00
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© Stefanie Vögele/Landratsamt Unterallgäu

Illerbrücke wird eingeweiht

Illerwinkel | 28.05.2019: Sie ist ein Wahrzeichen des Illerwinkels: Die historische Eisenbahnbrücke zwischen Lautrach und Illerbeuren. 14 Monate lang wurde sie restauriert, heute wird der Abschluss der Bauarbeiten gefeiert. Die 1904 errichtete Brücke ist für Landrat Hans-Joachim Weirather ein einmaliges Denkmal:

Rund 1,6 Millionen Euro wurden in die Sanierung gesteckt. Die Brücke wird künftig als Geh- und Radweg genutzt.

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2019-05-28T08:30:12+02:00
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  © Pressestelle Landratsamt Unterallgäu

Weirather tritt nicht mehr an

Unterallgäu | 15.04.2019: Landrat Hans-Joachim Weirather wird nicht mehr zur Wiederwahl antreten. In einer persönlichen Erklärung gab er bekannt, dass er mit Ende seiner Amtszeit im April nächsten Jahres als Landkreis-Chef aufhört. Nach vielen Gesprächen mit seiner Familie und Bekannten habe er diese Entscheidung getroffen, die ihm nicht leicht gefallen sei:

Mit der Ankündigung, nicht mehr anzutreten, wolle er auch frühzeitig klare Fakten schaffen, so Weirather. Letztlich sei die Entscheidung auch eine Frage des Alters gewesen. „Ich bin mir nicht sicher, ob ich weitere sechs Jahre die volle Energie hätte aufbringen können“, so der 60-jährige:

Bis zum Ende seiner Amtszeit im April 2020 werde er sein Amt aber mit seiner ganzen Kraft ausüben.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/weirather-tritt-nicht-mehr-an-45473/
2019-04-15T15:52:15+02:00
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