Tag Archiv: Weirather

Minister verspricht mehr Personal für Veterinärämter

Landkreis Unterallgäu | 27.11.2019: Nach dem Tierskandal von Bad Grönenbach haben die Allgäuer Landräte mehr Unterstützung von der Landesregierung gefordert. Viele Veterinärämter seien komplett unterbesetzt. Besonders das Unterallgäuer Veterinäramt könne seinen Aufgaben nicht mehr nachkommen, sagte Landrat Weirather. Bei einem Treffen von Umweltminister Thorsten Glauber mit vielen schwäbischen Landräten wurde jetzt erneut über prekäre Situation diskutiert. Glauber kündigte an, dass die Springer-Stellen bei den Bezirksregierungen und auch die örtlichen Veterinärämter personell aufgestockt werden sollen. Für Weirather geht diese Maßnahme in die richtige Richtung – „Abzuwarten bleibt, was konkret bei uns im Unterallgäu ankommt“, sagte er in einer Stellungnahme. Aktuell sind im Unterallgäu fünfeinhalb Veterinärstellen für rund 134.000 Rinder zuständig.

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2019-11-27T06:26:11+01:00
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Weirather sauer: Nur eine zusätzliche Stelle für Veterinäramt

Landkreis Unterallgäu | 13.11.2019: Seit Jahren bekniet der Unterallgäuer Landrat Hans-Joachim Weirather das Staatsministerium um zusätzliche Kräfte für das Veterinäramt. Die Behörde kann mit dem vorhandenen Personal ihren Aufgaben nicht nachkommen, so die immer wieder vorgetragene Klage. Nach dem nun aufgetretenen Tierskandal wurde eine Aufstockung angekündigt. Doch die fällt nicht so aus wie erhofft – und Weirather ist sauer. „Die Unterstützung, die wir erfahren, ist eine Farce“, sagt der Kreischef in Richtung Staatsminister Thorsten Glauber. Der hat ihm nämlich mitgeteilt, dass das unterbesetzte Veterinäramt lediglich eine Kraft mehr bekommt. Damit ließen sich die Probleme nicht lösen. „Wir sind schon seit Jahren in eklatanter Weise unterbesetzt“, wettert Weirather und fügt an, dass nach dem Tierskandal zusätzlich zur alltäglichen Arbeit auch die Vorkommnisse in den Bad Grönenbacher Großbetrieben aufgearbeitet werden müssen.

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2019-11-13T07:08:28+01:00
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Allgäuer Landräte fordern mehr Veterinäre

Allgäu | 16.08.2019: Die Allgäuer Landräte fordern mehr Personal für die örtlichen Veterinärämter. In einem gemeinsamenen Schreiben an den bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber fordern sie, dass die personellen Sorgen endlich Ernst genommen werden sollen. Wörtlich heißt es, „Das Umweltministerium nimmt es billigend in Kauf, dass Verstöße gegen das Tierschutzgesetz möglicherweise nicht sofort aufgedeckt und in vollem Umfang erkannt werden.“ Seit Jahren würden die Veterinärämter kläglich im Stich gelassen werden. Vor allem der Unterallgäuer Landrat Hans-Joachim Weirather setzt sich seit Jahren für mehr Personal ein, „all die Rufe seien jedoch ungehört verhallt“, so Weirather. Der Standpunkt der Landräte ist klar, es braucht keine neuen Behörden, sondern schlichtweg mehr Mitarbeiter für die Veterinärämter.

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2019-08-16T15:24:26+01:00
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Tierskandal: Weirather verteidigt Veterinäramt

Bad Grönenbach | 12.07.2019: Landrat Hans-Joachim Weirather wehrt sich nochmals gegen die Anschuldigungen, die Mitarbeiter des Veterinäramts würden Bauernhöfe nicht ordentlich kontrollieren – konkret geht es um den Skandal-Bauernhof in Bad Grönenbach. Die Vorwürfe wurden von der Soko Tierschutz und einer regionalen Tierärztin veröffentlicht.

Dem tritt Weirather jetzt entschieden entgegen:In den letzten fünf Jahres habe es über 30 unangekündigte Kontrollen gegeben. Die vorhandenen Missstände seien jedes mal beseitigt worden.

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https://www.rt1-suedschwaben.de/tierskandal-weirather-verteidigt-veterinaeramt-49838/
2019-07-12T09:57:09+01:00
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Tierskandal: Erste Konsequenzen

Bad Grönenbach | 10.07.2019: Nach den schweren Tierquälerei-Vorwürfen gegen einen Milchbauern aus Bad Grönenbach gibt es erste Konsequenzen. Die Käserei Champignon aus Lauben bei Kempten hat die Zusammenarbeit mit dem Milchbauern sofort beendet. Auch der Schlachthof Vion in Buchloe wird bis zur Klärung der Vorfälle keine Tiere mehr von dem beschuldigten Landwirt annehmen. Die Grüne und die SPD im Landtag haben eine Sondersitzung des bayerischen Umweltausschusses gefordert. Der Milchbauer zählt mit über 1800 Kühen im Stall zu den größten in ganz Deutschland. Die Mitarbeiter des Unternehmens sollen Kühe regelmäßig getreten, geschlagen und zu Tode gequält haben. Das sagt die Tierrechtsorganisation „Soko Tierschutz“ und belegt das mit verschiedenen Videoaufnahmen.

Auch Landrat Hans-Joachim Weirather hat sich zu diesen schweren Vorwürfen geäußert und nimmt das Veterinäramt in Schutz. Für die Mitarbeiter stehe das Tierwohl an oberster Stelle. Finden wir Missstände vor, sorgen wir dafür, dass diese beseitigt werden.

Insgesamt seien in den vergangenen fünf Jahren 34 unangemeldete Kontrollen erfolgt. Die festgestellten Mängel seien auch immer beseitigt worden.

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2019-07-11T08:40:44+01:00
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Illerbrücke wird eingeweiht

Illerwinkel | 28.05.2019: Sie ist ein Wahrzeichen des Illerwinkels: Die historische Eisenbahnbrücke zwischen Lautrach und Illerbeuren. 14 Monate lang wurde sie restauriert, heute wird der Abschluss der Bauarbeiten gefeiert. Die 1904 errichtete Brücke ist für Landrat Hans-Joachim Weirather ein einmaliges Denkmal:

Rund 1,6 Millionen Euro wurden in die Sanierung gesteckt. Die Brücke wird künftig als Geh- und Radweg genutzt.

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2019-05-28T08:30:12+01:00
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  © Pressestelle Landratsamt Unterallgäu

Weirather tritt nicht mehr an

Unterallgäu | 15.04.2019: Landrat Hans-Joachim Weirather wird nicht mehr zur Wiederwahl antreten. In einer persönlichen Erklärung gab er bekannt, dass er mit Ende seiner Amtszeit im April nächsten Jahres als Landkreis-Chef aufhört. Nach vielen Gesprächen mit seiner Familie und Bekannten habe er diese Entscheidung getroffen, die ihm nicht leicht gefallen sei:

Mit der Ankündigung, nicht mehr anzutreten, wolle er auch frühzeitig klare Fakten schaffen, so Weirather. Letztlich sei die Entscheidung auch eine Frage des Alters gewesen. „Ich bin mir nicht sicher, ob ich weitere sechs Jahre die volle Energie hätte aufbringen können“, so der 60-jährige:

Bis zum Ende seiner Amtszeit im April 2020 werde er sein Amt aber mit seiner ganzen Kraft ausüben.

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2019-04-15T15:52:15+01:00
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Diskussionen um Klinikfusion hören nicht auf

Memmingen/Unterallgäu | 22.01.2019: Die Memminger Stadträte wollen mit dem Landkreis Unterallgäu weiter über eine Fusion des Klinikums mit den Unterallgäuer Kreiskliniken verhandeln. Der Landkreis hat dem aber eine klare Absage erteilt. Landrat Hans-Joachim Weirather sagt im RT1 Interview, zu lange habe er sich vergeblich um einen Zusammenschluss mit Memmingen bemüht.

Für Weirather wäre der Klinikverbund Kempten-Oberallgäu wörtlich ein ganz hervorragender Partner. Die Stadt Memmingen möchte bei der nächsten Stadtratssitzung am 28. Januar nochmals ausführlich über eine Wiederaufnahme der Gespräche diskutieren.

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2019-01-22T16:43:29+01:00
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Landkreis investiert in die medizinische Versorgung

Unterallgäu | 18.01.2019: Unabhängig davon, ob sich die Unterallgäuer Kreiskliniken mit anderen Krankenhäusern zusammenschließen oder nicht – in Mindelheim und Ottobeuren wird kräftig investiert. Wir konzentrieren uns zunächst einmal auf unsere eigenen Aufgaben, so Landrat Hans-Joachim Weirather. Schon in diesem Jahr geht es mit den Neubaumaßnahmen in Ottobeuren los:

Dafür nimmt der Landkreis auch ordentlich Geld in die Hand.

Zum Stand einer möglichen Fusion mit anderen Krankenhäuser sagte Weirather, dass weitergehende Gespräche mit dem Klinikverbund Oberallgäu-Kempten geführt werden. Memmingen sei derzeit aus dem Spiel.

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2019-01-18T13:42:34+01:00
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Flexibus soll noch heuer landkreisweit fahren

Unterallgäu | 16.01.2019: Vor drei Monaten ist der Flexibus im östlichen Landkreis Unterallgäu an den Start gegangen. Ziel ist es, dass sämtliche Gemeinden mit dem Flexibus bedient werden, so Landrat Hans-Joachim Weirather:

Zudem arbeite man auch daran, dass der Flexibus an andere Landkreise beziehungsweise die Stadt Memmingen angeschlossen werden kann.

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2019-01-16T13:57:44+01:00
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