Tierquäler-Skandal – Weitere Einzelheiten

Zum Tierquäler-Skandal von Bad Grönenbach sind gestern auf einer kurzfristigen Pressekonferenz neue Details bekannt gegeben worden. Wie schlimm es den Kühen auf dem Bauernhof wirklich ergangen ist, erklärt Martina Sedlmayer vom Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit:

Wie Sedlmayer weiter ausführte, hätten bei den von ihrer Behörde anberaumten Kontrollen mehrere Tiere vor Ort eingeschläfert werden müssen, weil die Verletzungen zu gravierend gewesen seien.
Ein großes Aufgebot von 160 Polizisten und 11 Staatsanwälten hat gestern insgesamt sieben Bauernhöfe kontrolliert, sowie Arztpraxen und Wohnungen. Dabei wurden zahlreiche Beweismittel wie etwa Laptops oder Handys sichergestellt. Der SOKO Tierschutz, die den Skandal ins Rollen gebracht hat, reicht das nicht – denn es steht der Verdacht im Raum, dass der Landwirt vor früheren Kontrollen aus dem zuständigen Veterinäramt gewarnt worden ist. Staatsanwalt Thomas Hörmann sieht dafür aber keine Belege:

Eine eigens eingerichtete Sonderkommission ist nun für die Ermittlungen zuständig. Das geheim aufgenommen Videomaterial ist zu zwei Dritteln ausgewertet – und es belegt einige Verstöße gegen den Tierschutz.

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2019-08-01T07:20:47+01:00
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