Tierskandal: Erste Konsequenzen

Nach den schweren Tierquälerei-Vorwürfen gegen einen Milchbauern aus Bad Grönenbach gibt es erste Konsequenzen. Die Käserei Champignon aus Lauben bei Kempten hat die Zusammenarbeit mit dem Milchbauern sofort beendet. Auch der Schlachthof Vion in Buchloe wird bis zur Klärung der Vorfälle keine Tiere mehr von dem beschuldigten Landwirt annehmen. Die Grüne und die SPD im Landtag haben eine Sondersitzung des bayerischen Umweltausschusses gefordert. Der Milchbauer zählt mit über 1800 Kühen im Stall zu den größten in ganz Deutschland. Die Mitarbeiter des Unternehmens sollen Kühe regelmäßig getreten, geschlagen und zu Tode gequält haben. Das sagt die Tierrechtsorganisation „Soko Tierschutz“ und belegt das mit verschiedenen Videoaufnahmen.

Auch Landrat Hans-Joachim Weirather hat sich zu diesen schweren Vorwürfen geäußert und nimmt das Veterinäramt in Schutz. Für die Mitarbeiter stehe das Tierwohl an oberster Stelle. Finden wir Missstände vor, sorgen wir dafür, dass diese beseitigt werden.

Insgesamt seien in den vergangenen fünf Jahren 34 unangemeldete Kontrollen erfolgt. Die festgestellten Mängel seien auch immer beseitigt worden.

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2019-07-11T08:40:44+01:00
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