Tierskandal: Weiterer Fall gemeldet

Das Unterallgäuer Landratsamt hat anhaltenden Vorwürfe der SOKO Tierschutz gegen das Veterinäramt im Tierskandal von Bad Grönenbach erneut zurückgewiesen. Landrat Hans-Joachim Weirather hält eine Verstrickung des Veterinäramts für ausgeschlossen. Trotzdem hätte das Veterinäramt gerne mehr getan. „Für uns wäre es wünschenswert, dass wir mehr Zeit in den Betrieben vor Ort verbringen könnten, um uns noch intensiver dem Tierschutz widmen zu können“, heißt es in einer Mitteilung. Trotzdem werde man leider nie gänzlich verhindern können, dass in einem unbemerkten Moment ein Tier gequält werde. „Wir versuchen aber, es den Übeltätern so schwer wie möglich zu machen.“ Auch liegen der Staatsanwaltschaft bislang keine Hinweise vor, dass die Betreiberfamilie vor Kontrollen gewarnt wurde.
Einem Bericht der Augsburger Allgemeinen zufolge seien bei der ermittelnden Staatsanwaltschaft Hinweise eingegangen, wonach bei einem weiteren Großbetrieb im Unterallgäu Mängel in der Tierhaltung festgestellt wurden. Die Untersuchungs-Behörden bestätigten dies, sprechen aber von weit weniger gravierenden Verstößen. Es seien weitere Schritte eingeleitet worden. Der Landwirt bekomme entsprechende Auflagen, heißt es seitens des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

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2019-08-02T07:01:36+01:00
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