Vergewaltigungsprozess: Angeklagter schwer belastet

Im Prozess um die sexuellen Übergriffe auf vier Frauen vergangenen Dezember in Babenhausen und Egg hat der Angeklagte auch am dritten Verhandlungstag die Vorwürfe gegen ihn zurückgewiesen. Dabei sprechen die Indizien eine immer deutlichere Sprache und belasten den 26-jährigen Eritreer schwer. So wurden an den Tatorten und Opfern DNA-Spuren gesichert, die eindeutig dem Angeklagten zuzuordnen sind. In seiner Wohnung wurde der Innenschuh eines Stiefels gefunden, der offenbar einer der missbrauchten Frauen gehörte. In seinem Rucksack, den er nach der zweiten Vergewaltigung zurückließ, fand sich ein Slip seines ersten Opfers. Der Prozess wird am 30. September fortgesetzt, möglicherweise wird dann auch ein Urteil gesprochen.

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2019-09-20T07:30:37+01:00
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