Vogelgrippe-Fall im Unterallgäu

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An einem toten Schwan im Unterallgäu wurde das Vogelgrippe-Virus nachgewiesen, das sogenannte Influenza-A-Virus H5N8.

Das hat jetzt das Veterinäramt mitgeteilt. Gefunden wurde der tote Schwan am Schlingener Baggersee, einem Stausee der Wertach an der Grenze zum Ostallgäu.

Das Unterallgäuer Veterinäramt will alle Maßnahmen ergreifen, damit die Ausbreitung des Virus verhindert wird.  Bayernweit gilt inzwischen eine Stallpflicht für Haus- und Nutzgeflügel.

 

Was jetzt wichtig ist:

Die Ställe müssen vor dem Eindringen von Wildvögeln geschützt werden.

In Geflügelhaltungen müssen die Hygienemaßnahmen verstärkt werden. Geflügelmärkte und -Ausstellungen sind derzeit verboten.

Mareis weist allerdings darauf hin, dass nicht jeder Geflügelhalter die Stallpflicht von heute auf morgen umsetzen könne. „Auf Antrag und unter zusätzlichen Auflagen kann das Veterinäramt deshalb Ausnahmen genehmigen."

Gefährdet sind laut Veterinäramt unter den Wildvögeln insbesondere Wasser- und Greifvögel. Werden hier verendete Tiere gefunden, entnimmt das Veterinäramt Proben und lässt diese am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit auf das Virus untersuchen.

Das Landratsamt Unterallgäu hat eine Internetseite zur Vogelgrippe eingerichtet.