Wegen Volksverhetzung: Boss von Neonazi-Plattenlabel wieder vor Gericht

Vor dem Memminger Landgericht geht heute der Prozess um den Betreiber eines Neonazi-Plattenlabels aus Wolfertschwenden weiter. Dem Unterallgäuer wird unter anderem volksverhetzende Propaganda vorgeworfen. Auf einigen CDs, die sein Plattenlabel vertreibt, wird zum Mord an Homosexuellen oder Juden aufgerufen, außerdem werden Verbrechen der Nazis verherrlicht. Der Angeklagte soll Mitglied der rechtsextremen Gruppe „Voice of Anger“ sein. Er war schon vergangenes Jahr unter anderem wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe verurteilt worden – dagegen hatten aber sowohl sein Verteidiger als auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt.

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2018-04-24T06:12:59+02:00
HITRADIO RT1 Südschwaben