Wilde Verfolgungsjagd mit Schleuser endet in Schneehaufen bei Dirlewang

Eine wilde Verfolgungsjagd über fast 100 Kilometer hat sich Polizei mit einem 18-jährigen geliefert. Das Duell endet schließlich am B16-Kreisverkehr bei Dirlewang. Die Polizei wollte den Wagen bei Lindau kontrollieren, doch der Fahrer gab Vollgas und raste über die A96 mit etwa 200 Sachen davon. Die rasante Fahrt mit zahlreichen riskanten Manövern ging bis Dirlewang, als der 18-jährige die Kontrolle verlor, gegen zwei Verkehrsschilder krachte und im Schnee stecken blieb. Der junge Iraner rannte dann zwar noch weg, konnte aber nach 200 Metern gestellt und festgenommen werden – er war offenbar als Schleuser unterwegs. Im Wagen saßen noch vier Flüchtlinge ohne Ausweispapiere. Wie sich dann herausstellte, handelt es sich vier Iraker im Alter zwischen 16 und 39 Jahren konnten keinerlei Ausweispapiere vorweisen. Der iranische Fahrer verfügte weder über eine Fahrerlaubnis noch über den erforderlichen Versicherungsschutz für den Pkw. Da sich der mutmaßliche Schleuser derzeit noch im Asylverfahren in Österreich befindet, musste er dorthin zurückkehren. Die Bundespolizei stellte das Fahrzeug sicher und ermittelt gegen den Iraner aufgrund der lebensgefährdenden Einschleusung von mehreren Ausländern sowie mehrerer Verkehrsdelikte. Drei der vier mutmaßlichen Geschleusten leiteten die Bundespolizisten an die zuständige Aufnahmeeinrichtung weiter. Den 16-Jährigen übergaben die Beamten an das Jugendamt.

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2019-02-01T16:53:16+01:00
HITRADIO RT1 Südschwaben