Windrädern im Unterallgäu geht die Puste aus

Den Windrädern im Unterallgäu geht die Puste aus.
Nun soll nach einer Empfehlung des unterallgäuer Kreisausschusses die 2013 gegründete „Projektentwicklung Windkraft Unterallgäu GmbH“ aufgelöst werden.
Grund dafür ist die sogenannte „10-H-Regelung“. Sie besagt, dass der Abstand zwischen Wohnungen und Windrädern mindestens zehnmal so groß sein muss wie die Höhe des Windrads. Diese von der CSU seit 2014 in die Landesbauordnung eingebrachte Regelung macht es in weiten Teilen Bayerns nahezu unmöglich, neue Windkraftanlagen zu bauen.
Im Landkreis Unterallgäu können jedenfalls laut Landrat Hans-Joachim Weirather keine Windkraftanlagen mehr gebaut werden, weshalb die gesamte Projektentwicklungs-GmbH nun keinen Sinn mehr macht.

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2017-11-29T06:17:02+01:00
HITRADIO RT1 Südschwaben